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Burgdorf
Donnerstag, 11.06.2020 - 11:15 Uhr

Brand in Küche: Feuerwehr rettet bewusstlosen 34-Jährigen aus verrauchter Wohnung

Aufn.:

BURGDORF

Weil in einem Mehrfamilienhaus im Depenauer Weg in der vergangenen Nacht ein Rauchwarnmelder in einer Wohnung ausgelöst hatte, riefen Anwohner die Feuerwehr unter dem Notruf 112. Um 1:54 Uhr wurden neben dem Rettungsdienst und der Polizei auch die ehrenamtlichen Kräfte der Ortsfeuerwehr Burgdorf wie auch der Ortsfeuerwehr Hülptingsen an die Einsatzstelle alarmiert.

 

"Als wir an der Einsatzstelle ankamen, wurden wir von der Polizei davon in Kenntnis gesetzt, dass sich definitiv noch eine Person in der Wohnung befinden müsse", so Burgdorfs Ortsbrandmeister und Einsatzleiter Florian Bethmann. Die Polizisten, die bereits die Evakuierung des Gebäudes eingeleitet hatten, hatten zuvor noch Geräusche aus der betroffenen Wohnung vernommen, die bei der Ankunft der Feuerwehrkräfte allerdings nicht mehr zu hören waren.

 

Umgehend wurde daher zunächst die Menschenrettung eingeleitet. Ein Trupp unter Atemschutz brach die Wohnungstür gewaltsam auf und fand sich im nächsten Moment vor einer stark verrauchten Wohnung wieder.

 

Etwa 30 Zentimeter hohe Flammen waren auf dem Herd in der Küche zu sehen, als sie die Wohnung betraten. Sie fanden schnell eine bewusstlose Person in der Wohnung und brachten diese zum ebenfalls alarmierten Rettungsdienst nebst Notarzt, um die medizinische Versorgung vorzunehmen. Anschließend kam der 34-jährige Mann in die Medizinische Hochschule Hannover (MHH). Sein Gesundheitszustand sei nach Angaben der Polizei derzeit stabil. Er befinde sich noch in der MHH.

Bei einer weiteren Kontrolle der Wohnung wurde keine weitere Person mehr aufgefunden. Das Feuer in der Küche wurde abgelöscht und das Gebäude anschließend mit einem Druckbelüfter rauchfrei gemacht.

 

Zwei weitere Personen wurden ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Eine Bewohnerin des Mehrfamilienhauses mit einer Lungenvorerkrankung wie auch ein Polizist, der bei der Räumung des Gebäudes die giftigen Rauchgase eingeatmet hatte, kamen zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus in Großburgwedel. Sie konnten nach der Untersuchung wieder entlassen werden.

 

Für die Feuerwehrkräfte war der Einsatz um 4:30 Uhr beendet. Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Burgdorf mit elf Einsatzkräften und vier Fahrzeugen, die Ortsfeuerwehr Hülptingsen mit sechs Einsatzkräften und einem Fahrzeug, drei Rettungswagen, ein Notarzt sowie zwei Streifenwagen der Polizei.

 

Warum es zu dem Feuer kam und über die Höhe des Sachschadens liegen derzeit noch keine Informationen vor. "Ersten Ermittlungen zufolge geriet ein auf dem Herd zubereitetes Mahl in Brand", teilt die Polizei mit. Deren Ermittlungen dauern an.

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