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Burgdorf
Sonnabend, 25.01.2020 - 19:06 Uhr

"13 auf einen Streich": Jazzmusiker begeistern das Publikum mit einer Jamsession

Aufn.:

BURGDORF

Am gestrigen, Freitag, 24. Januar 2020, hatten die Jazzfreunde Altkreis Burgdorf Pim Toscani's Jazz All Stars (NL) im voll besetzen JazzSalon Burgdorf im StadtHaus an der Sorgenser Straße zu Gast. Nach einem abwechselungsreichen Programm aus Mainstream, Swing und Dixieland überraschte Jazzfreunde-Vorsitzender Paul Rohde die Besucher mit der Ankündigung einer Jamsession - "13 auf einen Streich".

 

Pim Toscani (d) und sein Bruder Bas Toscani (tp, c), Louis Bink (tb, voc), Bert Brandsma (cl, s), Hugo van Os (p), Frans Tunderman (b) boten die breite Palette von Duke Ellington bis Kid Ory. Erster Höhepunkt war "Sweet Geogia Brown" mit einem zehnminütigen Solo des Drummers Pim Toscani. Der Bandleader zeigte die ganze Vielfalt, die ein Drummer scheinbar mühelos bieten kann. Sein Spiel erinnerte an den unvergessenen Huub Janssen (1937-2008), dessen Drumset Pim übernehmen durfte und den er häufig bei der Dutch Swing College Band vertrat.

 

Eine heiße Nummer war der "Royal Garden Blues". Auffallend gut gelaunt zeigte sich Startrompeter Bas Toscani mit sauberen Tönen und gekonnter "Beinarbeit". Bescheiden am Rand, immer lieb lächelnd, lockte ein Mann die wärmsten Töne aus seiner Klarinette: Bert Brandsma, seit acht Jahren festes Mitglied und Moderator der Big Chris Barber Band. Für die fachkundigen Gäste eine erfreuliche Überraschung, denn er war für den gestürzten Pieter Swart eingesprungen.

 

Diese sechs Niederländer werden dem Club in bester Erinnerung bleiben als sehr angenehme Partner, fleißige Musiker und umgängliche Menschen. Das zeigte sich auch bei der abschließenden Jamsession, zu der sich drei Mucker der Titus-Oldtime-Jazzband (René Eisenhauer, Joachim Schwarz, Klaus Peters), zwei der Saratoga Seven (Pops Popanda und Jens Herrmann) sowie Andreas Fehér (2. Vorsitzender der Jazzfreunde) und dann noch als Sänger Bernd Senger (Black Point Jazzmen) mit "All Of Me" zusammen fanden. Erstaunlich war es einmal mehr, wie Jazzmusiker, die sich nicht kennen, so gekonnt und scheinbar abgestimmt, gemeinsam drei Traditionals improvisieren können.

 

Das Publikum belohnte die Show mit anhaltendem Applaus und bewies damit, dass der gute "Alte Jazz" noch nicht tot ist. Die Jazzfreunde Burgdorf werden ihren Beitrag zum Erhalt dieser gefühlvollen und doch fröhlichen Musik im Programmangebot der Region Hannover beitragen. 

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