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Burgwedel
Sonntag, 29.09.2019 - 13:23 Uhr

Der HHB ist im Derby gegen Hannover chancenlos

BURGWEDEL

Selten war ein Derby zwischen dem Handball Hannover-Burgwedel (HHB) und dem HSV Hannover so langweilig wie am gestrigen Sonnabend. Nachdem die beiden vergangenen Spiele zwischen beiden Teams jeweils mit einem Tor an den HSV Hannover gegangen waren, hatten viele auch für dieses Derby einen knappen Ausgang erwartet. Dem war jedoch nicht so. Der HHB war chancenlos, das Spiel war früh entschieden, die Gäste aus Anderten gewannen hoch mit 33:24 (17:11).

 

Das Derby begann sehr ausgeglichen, beide Teams waren von Anfang an hellwach und die Tore fielen im Sekundentakt. Nach zehn Spielminuten stand es bereits 5:5 und Marius Kastening brachte die Gastgeber kurze Zeit später beim 6:5 erstmalig in Führung. Dann leistete sich der HHB aber einige Fehler und die Gäste waren sofort zur Stelle. Schnell hatte der HSV eine Dreitoreführung herausgeworfen (9:6, 18. Minute) und bestimmte das Geschehen. Die Gäste wirkten präsenter und die sonst so starke Burgwedeler Defensive hatte sichtbare Schwierigkeiten. Vor allem über den Kreis waren die Hannoveraner gefährlich. Sascha Muscheiko gelangen drei Tore am Stück, bis zur 24. Minute war der HSV auf 15:9 enteilt. Auch in der Folgezeit bekamen die Gastgeber kein Bein an die Erde. Der HSV hielt die Hausherren auf Abstand und ging mit einer 17:11-Führung in die Kabine. Vor einer Woche hatte es beim HHB im Spiel gegen den SC Magdeburg 2 über 60 Minuten nur 15 Gegentore gegeben. Jetzt waren es zur Halbzeit schon zwei mehr.

 

Wer nach der Pause mit einer Trotzreaktion der Gastgeber gerechnet hatte, sah sich getäuscht. Steffen Dunekacke konnte mit seinem Tor zum 12:17 zwar verkürzen, der HSV war aber sofort wieder zur Stelle und hatte die richtige Antwort parat. Hendrik Benckendorf, Tobias Mertens und Joel Wolf sorgten binnen drei Minuten für das 20:12. Der HHB nahm früh eine Auszeit, doch eine wesentliche Besserung im Spiel der Gastgeber war nicht zu erkennen. Kein Aufbäumen, keine Leidenschaft, kein Kampf. Über die beiden Halbpositionen konnten die Gastgeber im gesamten Spiel nur zwei Tore erzielen. Das Angriffsspiel wirkte phasenweise ideenlos. Auch Burgwedels Torhüter hatten nicht ihren besten Tag erwischt. Alle drei wurden von ihren Vorderleuten oft im Stich gelassen und mussten immer wieder hinter sich greifen. Götz Heuer im Tor der Gäste kaufte Burgwedels Angreifern dagegen einige Bälle ab. Der HSV hatte jetzt leichtes Spiel und hielt die Gastgeber auf Distanz. Eine Viertelstunde vor dem Ende war die Partie entschieden. Der HSV führte weiterhin deutlich (26:19) und die Gastgeber ergaben sich ihrem Schicksal. Der HHB spielte die Partie zwar mit Anstand zu Ende, die gezeigten Leistungen waren aber trotzdem enttäuschend. Über 29:22 und 32:23 konnte der HSV Hannover einen verdienten 33:24-Derbysieg feiern. Der Erfolg geht auch in der Höhe in Ordnung. Der HHB war an diesem Abend chancenlos und hatte kein Drittliganiveau.

 

Am kommenden Wochenende werden die Burgwedeler bei der HSG Ostsee ein ganz anderes Gesicht zeigen müssen, will man in Neustadt/Grömitz eine Chance haben. Auf die beiden Spielertrainer Marius Kastening und Kay Behnke kommt unter der Woche eine Menge Arbeit zu.

 

Burgwedel: Mustafa Wendland, Mats Grzesinski, Eric Frommeyer - Steffen Schröter, Maurice Dräger (2/1), Kay Behnke, Nenad Bilbija, Artjom Antonevitch (1), Kilian Horn, Julius Mücke, Marius Kastening (9/5), Steffen Dunekacke (6), Johannes Marx (1), Philip Reinsch (3), Marvin Pfeiffer (2) und Lennart Koch.

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