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Burgdorf
Donnerstag, 18.07.2019 - 20:31 Uhr

Hilfe für Familien: Burgdorf wird ab August 2019 Partnerkommune von FLUXX

Schnelle Notfallbetreuung unter der Hotline (Fluxxphone): 0511/168-32 110

Mit der Übergabe des Partnerschildes von Sabine Schrader an Christine Gersemann (von rechts) wurde der Burgdorfer Beitritt zum FLUXX-Projekt offiziell besiegelt.Aufn.:

BURGDORF

Ab dem 1. August 2019 wird die Stadt Burgdorf noch ein wenig familienfreundlicher. So sehen es jedenfalls der örtliche Jugendamtsleiter Jens Niemann und die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Christiane Gersemann. Am heutigen Donnerstag, 18. Juli 2019, hatten Niemann und Gersemann im Familienservicebüro, das im neuen Rathaus V an der Rolandstraße 13 angesiedelt ist, Sabine Schrader vom Fachbereich Jugend und Familie der Landeshauptstadt Hannover zu Gast. Anlass war die künftige Kooperation zwischen der Stadt Burgdorf und FLUXX - dem Notfallbetreuungsprojekt für Kinder und Angehörige mit Unterstützungsbedarf.

 

Die am 1. August beginnende Mitgliedschaft beim FLUXX-Projekt kostet die Kommune rund 4.000 Euro im Jahr. "Ein tolles Projekt und ein weiteres Mosaiksteinchen für ein familienfreundliches Burgdorf", waren sich Jens Niemann und Christiane Gersemann einig.

 

"Fluxx ist vor fünf Jahren unter dem Thema "Vereinbarkeit von Beruf und Familie" an den Start gegangen. Ich habe ganz großen Respekt vor Familien, die Beruf und Kinderbetreuung händeln müssen", sagte Sabine Schrader.

 

Der geregelte Ablauf eines Alltags kann jedoch durch einen spontanen Notfall gehörig durcheinandergebracht werden. Und wenn dann alle Stricke reißen, kommt FLUXX ins Spiel. Das Angebot richtet sich an berufstätige Eltern mit Kindern von 0 bis 13 Jahre sowie an Angehörige mit Unterstützungsbedarf aufgrund von Alter, Krankheit oder Behinderung. Die Hilfe kann alle 365 Tage im Jahr 24 Stunden täglich unter der Hotline "Fluxxphone" 0511/168-32 110 in Anspruch genommen werden. "Zwischen 6 und 21 Uhr beantworten Fachkräfte von Fluxx eingehende Fragen und in der Zeit von 21 bis 6 Uhr nimmt die Feuerwehrleitstelle der Region die Anrufe entgegen", erklärte Schrader, die ausdrücklich betonte, dass es dabei um keine Ferienbetreuung oder den Ersatz für eine Regelbetreuung geht. Es geht um kurzfristige Notfallhilfe für einen Tag.

 

Dafür kommen etwa 36 ehrenamtliche Betreuerinnen zum Einsatz. Mehrheitlich handverlesene ausgebildete Erzieherinnen und Altenpflegerinnen im Ruhestand, die für ihre Aufgaben die nötige Kompetenz und Lebenserfahrung mitbringen. Sie bekommen eine Aufwandsentschädigung, weshalb die Familien für ihre Dienste 5 Euro pro Betreuungsstunde bezahlen müssen. "Um das Projekt herum ist ein Netzwerk aus Partnerkommunen und -unternehmen gespannt, deren Beschäftigte im im Notfall 3 Euro pro Betreuungsstunde bezahlen müssen. Auszubildende und Studierende in den teilnehmenden Regionskommunen zahlen im Fall der Fälle 2 Euro pro Stunde", so Sabine Schrader. Die Partnerschaft zwischen Burgdorf und FLUXX ist vorerst für zwei Jahre vereinbart worden. "Der Jugendhilfeausschuss wird in dieser Zeit den Fortgang des Projektes aktiv begleiten", merkte Christiane Gersemann abschließend an.

 

Weitere Informationen gibt es unter Opens external link in new windowwww.fluxx-hannover.de.

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