Burgdorf

Burgdorfs U19 ist knapp gescheitert

[BURGDORF]

Eine großartige Saison ist für die A-Juniorenhandballer der TSV Burgdorf am Samstagabend mit dem Ausscheiden im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft zu Ende gegangen. Gegner SC Magdeburg hat sich nach zwei packenden Begegnungen als etwas stärker erwiesen und steht nun im Endspiel gegen den THW Kiel.

Wie im Hinspiel, das 31:32 endete, war es ein spannendes Spiel, in dem sich beide Mannschaften überwiegend auf Augenhöhe begegneten – aber das Momentum am Ende bei den Gästen lag. Nachdem Levi Fielitz in der 38. Minute zur 24:21-Führung einwarf, kochte die ausverkaufte RBG-Halle fast über. Sehr nah war zu diesem Moment der erhoffte Finaleinzug.

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„Leider haben wir in der Schlussphase zu viele technische Fehler gemacht und Magdeburg zurückgeholt“, ärgerte sich Trainer Sven Hylmar. Und das der SC Magdeburg über eine sehr gute Mannschaft verfügt, zeigte sich im Anschluss. Burgdorfs Fehler wurden sofort mit Gegentoren bestraft – acht Minuten später hatten die Gäste die Führung zurückgeholt.

Der Reckennachwuchs holte alles aus sich heraus und kam kurz vor Schluss noch einmal zum Ausgleich. Doch es gelang der Reckenschmiede nicht mehr die Partie auf seine Seite zu ziehen – den Gästen musste letztendlich mit 36:35 der Vortritt gelassen werden.

Die Enttäuschung war zunächst groß: „Ja klar. Natürlich haben wir vom Finale geträumt, aber ich bin mit etwas Abstand sehr, sehr zufrieden mit der gesamten Saison. Wir haben mit dem überwiegend jüngeren Jahrgang gezeigt, dass wir zu den vier besten Teams Deutschlands gehören. Die Jungs haben eine enorme Entwicklung genommen, darauf bin ich unglaublich stolz“, so der TSV-Coach, der auch im kommenden Jahr die Fäden auf der Trainerbank in der Hand halten wird.

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