Bund fördert Sanierung der Sporthalle in Neuwarmbüchen mit mehr als 650.000 Euro
Aus der ersten Tranche des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ erhält Isernhagen Fördermittel in Höhe von 654.484 Euro. Das teilte der CDU-Bundestagsabgeordnete Hendrik Hoppenstedt mit. Mit dem Geld soll die Sporthalle in Neuwarmbüchen saniert werden.
Das Programm, auch als „Sportmilliarde“ bezeichnet, war im vergangenen Jahr vom Deutschen Bundestag auf den Weg gebracht worden. Es soll Kommunen dabei unterstützen, sanierungsbedürftige Sporteinrichtungen zu modernisieren. Ziel ist es, die sportliche Infrastruktur zu verbessern und zugleich Beiträge zur Gesundheitsförderung, zum sozialen Miteinander und zur Stärkung des Ehrenamts zu leisten.
Die erste Tranche des Programms in Höhe von rund 333 Millionen Euro war nach Angaben Hoppenstedts deutlich überzeichnet. Bundesweit gingen 3684 Interessenbekundungen mit einem Gesamtvolumen von 7,5 Milliarden Euro ein. Auch aus seinem Wahlkreis hätten sich zahlreiche Kommunen um Fördermittel beworben, erklärte der Abgeordnete. Vor diesem Hintergrund freue er sich besonders, dass die Sanierung der Sporthalle in Neuwarmbüchen berücksichtigt worden sei.
Hoppenstedt sieht in dem Förderprogramm die Umsetzung eines wesentlichen Versprechens aus dem Koalitionsvertrag. Mit der Sportmilliarde setze der Bund ein klares Zeichen für die Kommunen, für Vereine und für den Breitensport. Sport stärke den Zusammenhalt und den Teamgeist in besonderer Weise.
Für 2026 stehen nach seinen Angaben eine zweite Tranche von weiteren 333 Millionen Euro sowie zusätzlich 250 Millionen Euro speziell für die Sanierung kommunaler Schwimmstätten bereit. Für dieses Programm läuft der Projektaufruf bereits. Kommunen können noch bis zum 19. Juni 2026 Interessenbekundungen abgeben.