Linke stellt sich hinter Streik der ÜSTRA-Beschäftigten
Die Linke Region Hannover hat sich in einer Pressemitteilung solidarisch mit den streikenden Beschäftigten der ÜSTRA erklärt. Wer täglich dafür sorge, dass Hannover mobil bleibe, verdiene Respekt, gute Arbeitsbedingungen und faire Löhne, schreibt Die Linke. Der öffentliche Nahverkehr sei das Rückgrat einer sozialen und klimagerechten Stadt. Ohne die Beschäftigten fahre weder Bus noch Bahn.
Zugleich übt die Partei scharfe Kritik an CDU und FDP. Dass beide nun Stimmung gegen den Streik machten, zeige erneut, auf welcher Seite sie stünden, heißt es in der Mitteilung. Die Linke wirft ihnen vor, nicht die Interessen der Beschäftigten zu vertreten, sondern Druck, Lohndumping und die Missachtung von Arbeitnehmerrechten zu befördern. Das Streikrecht sei ein Grundrecht und kein Hindernis für konservative oder neoliberale Politik.
Maren Kaminski, Bundestagsabgeordnete der Linken und Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin, wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert: „Wer täglich Verantwortung für tausende Fahrgäste trägt, hat faire Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen verdient. Wenn Beschäftigte streiken, dann nicht leichtfertig, sondern weil Arbeitgeber zuvor keine ausreichenden Angebote gemacht haben. Statt den Streikenden Vorwürfe zu machen, sollten CDU und FDP lieber erklären, warum sie sich immer dann gegen Beschäftigte stellen, wenn diese für ihre Rechte kämpfen. Wir stehen klar an der Seite der Kolleginnen und Kollegen der ÜSTRA.“
Nach Auffassung der Linken kann eine Verkehrswende nur gelingen, wenn auch die Menschen gestärkt werden, die sie täglich ermöglichen.