SPD Lehrte fordert verbindlichen Medizin-Campus an der Manskestraße
Die Finanzierung steht: Die Regionsversammlung stellt 25 Millionen Euro für den Neubau eines Regionalen Gesundheitszentrums in Lehrte bereit. Damit ist der Weg für den Neubau am Standort Manskestraße frei. Für die SPD Lehrte ist der einstimmige Beschluss der Regionsversammlung ein klares Bekenntnis zum Standort Lehrte und zugleich der Auftrag an das Klinikum, den Neubau umzusetzen. Dies schreiben die Lehrter Sozialdemokraten in einer Pressemitteilung.
Das Klinikum Region Hannover muss mit den bereitgestellten, zweckgebundenen Mitteln auf der Fläche an der Manskestraße einen modernen Neubau errichten und betreiben.
„Der Beschluss ist mehr als eine Haushaltszahl. Er ist die Voraussetzung dafür, dass in Lehrte ein leistungsstarkes Regionales Gesundheitszentrum entsteht – so, wie es die SPD Lehrte frühzeitig eingefordert hat“, erklärt der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Thore Meiwes. „Jetzt kommt es darauf an, den Medizinstandort in Lehrte konsequent weiterzuentwickeln, inhaltlich zu stärken und dauerhaft abzusichern. Denn für die SPD Lehrte endet die Verantwortung nicht mit dem Neubau.“
Gefordert wird ein verbindliches Gesamtkonzept für einen Medizin-Campus an der Manskestraße, der die Versorgung der Bevölkerung in Lehrte und Umgebung spürbar verbessert und strukturell sichert. Erwartet wird ein tragfähiges Nachnutzungskonzept, das ein Primärversorgungszentrum zur Sicherung der hausärztlichen Versorgung ebenso vorsieht wie ein fachübergreifendes ambulantes Ärztezentrum mit Allgemeinmedizin, Geriatrie, Chirurgie und Orthopädie. Zudem sollen die geriatrische und altersmedizinische Kompetenz ausgebaut, klar definierte Notfall- und Akutstrukturen mit abgestimmten Versorgungswegen geschaffen sowie Präventions- und Rehabilitationsangebote mit gesundheitsfördernder Ausrichtung entwickelt werden. Auch Pflege- und Sozialdienstleistungen, insbesondere Kurzzeit- und Übergangspflege, Einrichtungen für Aus- und Weiterbildung in medizinischen und Pflegeberufen, der Verbleib und Ausbau der psychiatrischen Angebote der Wahrendorffschen Anstalten am Standort Manskestraße sowie eine verbindliche sektorenübergreifende Vernetzung einschließlich digitaler Versorgungsstrukturen werden erwartet.
„Lehrte braucht ein starkes medizinisches Zentrum mit klarer Perspektive“, so Meiwes. „Der Standort Manskestraße muss organisatorisch, rechtlich und finanziell dauerhaft gesichert sein. Daran wird sich die Umsetzung messen lassen.“
Mit der gesicherten Finanzierung des Regionalen Gesundheitszentrums sei die Grundlage gelegt. Aus Sicht der SPD Lehrte muss nun ein moderner Gesundheitscampus entstehen, der Versorgung bündelt, Wege verkürzt und Vertrauen schafft.