Nordklänge in St. Petri Großburgwedel
Am Sonntag, 15. März 2026, um 17 Uhr sind Heike Richter, Sopran, und Iveta Weide, Orgel, mit ihrem Programm „Nordklänge“ in der Kirche St. Petri in Großburgwedel zu Gast. Die beiden Musikerinnen laden zu einer musikalischen Expedition in nordeuropäische Regionen ein.
Die ausgewählten alten und neueren Kompositionen greifen die karge Schönheit des Nordens, die Weite der Landschaft, das Rauschen des Meeres, raue Winde sowie eine besondere Form von Einsamkeit und Ruhe auf. Zu Beginn erklingt Edvard Griegs „Morgenstimmung“ aus der „Peer-Gynt“-Suite, die das Erwachen Norwegens musikalisch nachzeichnet. Werke von Niels W. Gade, Jean Sibelius, Waldemar Åhlén, John Rutter, Kim André Arnesen, Hugo Alfvén und Iveta Weide setzen weitere Akzente. Den Abschluss bildet das anmutig-lyrische „Ave Maria“ der Organistin, das in ihre lettische Heimat verweist.
Heike Richter wurde in Leipzig geboren und wuchs dort auf. Sie studierte Gesang an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar und schloss mit dem Diplom ab. Meisterkurse und Weiterbildungen, unter anderem bei Hans-Josef Kasper im Saarland, ergänzten ihre Ausbildung. Sie war Preisträgerin mehrerer regionaler Wettbewerbe und nahm am Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Leipzig teil. Nach einer Festanstellung unter anderem an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und einem Lehrauftrag an der Universität Leipzig ist sie heute freischaffend tätig. Ihre Konzerttätigkeit führte sie national und international vor allem in den kirchenmusikalischen Bereich, aber auch in andere klassische Genres. Auftritte hatte sie unter anderem in der Thomaskirche und der Nikolaikirche in Leipzig, im Gewandhaus, in St. Michaelis in Hamburg sowie bei Festivals und Konzertreihen im In- und Ausland. Seit 2021 arbeitet sie regelmäßig mit Iveta Weide zusammen.
Iveta Weide stammt aus Riga in Lettland und lebt seit rund 20 Jahren in Deutschland. Sie studierte Kirchenmusik an der Jāzeps-Vītols-Musikhochschule in Riga und schloss mit dem Bachelor ab. Es folgten zahlreiche Meisterkurse und Weiterbildungen, unter anderem zur Orgelimprovisation, Klavierinterpretation sowie zu Alter Musik, Jazz und Kirchenmusik. Sie war Organistin an mehreren evangelischen Kirchen in Lettland tätig und arbeitet heute in der Region Hannover als freischaffende Kirchenmusikerin und Klavierlehrerin. Konzertreisen führten sie unter anderem nach Lettland, Schweden und in zahlreiche deutsche Städte. Neben ihrer kirchenmusikalischen Arbeit widmet sie sich auch der Komposition.

