Umland (CE/PE/GF)

Obduktion nach Leichenfund in der Aller ergibt keine Hinweise auf Fremdeinwirkung

[CELLE]

Nach dem Fund einer weiblichen Leiche in der Aller bei Hambühren gehen Polizei und Staatsanwaltschaft inzwischen davon aus, dass es sich dabei um die seit vier Wochen vermisste Michelle H. aus Celle handelt. Darauf deuten nach Angaben der Ermittler verschiedene körperliche Merkmale wie Haare, Statur, Gewicht, Größe sowie weitere individuelle Kennzeichen hin. Endgültige Sicherheit soll nun ein DNA-Abgleich bringen.

Die Leiche war am vergangenen Sonnabend in der Aller entdeckt worden. Inzwischen wurde sie obduziert. Nach dem vorläufigen Ergebnis wurden im Halsbereich zwei Stichverletzungen festgestellt. Diese seien jedoch nicht lebensbedrohlich gewesen und hätten keine Gefäße verletzt. Aufgrund des Stichkanals seien sie plausibel mit einer Selbstverletzung in Einklang zu bringen. Weitere Hinweise auf eine Fremdeinwirkung, etwa Hämatome, ergaben sich laut Polizei und Staatsanwaltschaft nicht.

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Die genaue Todesursache konnte bislang allerdings nicht abschließend geklärt werden. Insbesondere lasse sich aufgrund der Liegezeit des Leichnams im Wasser nicht mehr sicher feststellen, ob die Frau möglicherweise ertrunken ist.

Einsatzkräfte fanden zudem das Handy der Vermissten, das nun ausgewertet wird. Der Verdacht gegen den 46 Jahre alten Mann, der Michelle H. als vermisst gemeldet hatte, hat sich nach Angaben der Ermittler durch die Untersuchungsergebnisse nicht erhärtet. Ein dringender Tatverdacht gegen ihn besteht weiterhin nicht.

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