Isernhagen

Sicherung von Fördermitteln für die Sanierung am St.-Mariengelände in Isernhagen K.B.

[ISERNHAGEN]

Die Ortsratsgruppe Kenzler-Wolf-Rosinski im Ortsrat Isernhagen K.B. hat einen Antrag an den Gemeinderat der Gemeinde Isernhagen gestellt, der die Sicherung von Fördermitteln und die nachhaltige Aufwertung der gemeindlichen Fläche am St.-Mariengelände zum Inhalt hat. Dieser Antrag zielt auf die Beauftragung der Verwaltung zur Vorbereitung der Sanierung und gestalterischen Weiterentwicklung der angrenzenden gemeindlichen Fläche sowie auf die rechtzeitige Einreichung einer Bewerbung für LEADER-Fördermittel, um die finanzielle Belastung der Gemeinde zu reduzieren.

Der Antrag sieht vor, die beigefügte Grobplanung und Kostenschätzung des Landschaftsarchitekten als Grundlage für weitere Abstimmungen zu nutzen und eine Eigenbeteiligung der Gemeinde von bis zu 20 Prozent der Projektkosten im Haushalt zu berücksichtigen, vorbehaltlich der Förderzusage und eines gesonderten Umsetzungsbeschlusses. Die gemeindliche Fläche am St.-Mariengelände hat nach Auffassung der Antragsteller als öffentlicher Raum eine wichtige Funktion für Begegnungen, Veranstaltungen und das Zusammenleben im Ort, gleichzeitig besteht ein wachsender Sanierungs- und Anpassungsbedarf.

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Besondere Dringlichkeit bestehe nach Angaben der Antragsteller vor allem im Bereich Baumschutz und Verkehrssicherheit, da die bestehende Rundbank um die alte Linde baulich überaltert und in der Dimensionierung nicht mehr zeitgemäß sei. Eine Anpassung soll den langfristigen Erhalt des Baumes und eine sichere Nutzung des Platzes gewährleisten. Zudem heben die Antragsteller die identitätsstiftende Gestaltung hervor, indem die historischen Thiesteine durch eine angemessene Einbindung stärker sichtbar gemacht werden sollen. Darüber hinaus wird der steigende Bedarf an Fahrradabstellmöglichkeiten insbesondere bei Veranstaltungen, kirchlichen Nutzungen und touristischen Besuchen betont.

Das Vorhaben sei zeitlich besonders günstig, da das kirchliche St.-Mariengelände derzeit mit Unterstützung von LEADER-Fördermitteln neugestaltet wird. Eine abgestimmte Weiterentwicklung der angrenzenden gemeindlichen Fläche ermögliche eine gestalterische Einheit des Platzensembles, wirtschaftliche Synergien durch parallele Planung sowie die Nutzung vorhandener Fördermöglichkeiten zur Reduzierung kommunaler Eigenmittel. Ein späteres getrenntes Vorgehen würde demgegenüber deutlich höhere Kosten verursachen und die Chancen auf Fördermittel erheblich verringern.

Haushalterisch ist der Antrag auf die Sicherung von Fördermöglichkeiten und eine strukturierte Vorbereitung der Maßnahme ausgerichtet. Die Einstellung eines Eigenanteils erfolgt vorbehaltlich weiterer politischer Beschlüsse und dient der Sicherung der Handlungsmöglichkeiten während des laufenden Förderzeitraums. Ziel des Projekts ist es, einen barrierearmen, sicheren und identitätsstiftenden öffentlichen Raum entstehen zu lassen, der den Ortskern stärkt, nachhaltige Mobilität unterstützt und langfristig zur Attraktivität der Gemeinde beiträgt. Die Grobplanung und erste Kostenschätzung des Landschaftsarchitekten sind dem Antrag beigefügt und beziffern die Nettokosten auf rund 168.000 Euro beziehungsweise die Bruttokosten auf etwa 200.000 Euro.

Ausführliche Informationen stehen in den Ratsunterlagen zur Verfügung: Antrag Fördermittel KB.

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