VUN Vereins- und Unternehmer Netzwerk in der Region Hannover für Laatzen, Pattensen und Hemmingen
Interessengemeinschaft Wettmarer Unternehmen
Stadtmarketing Burgdorf
Tipps & Infos
Freitag, 07.01.2022 - 16:24 Uhr

Zukunft in Hannover: Das größte 5G-Messegelände entsteht

Aufn.: Pixabay

REGION

Die Deutsche Telekom hat große Pläne: Auf einem 1,4 Millionen Quadratmeter großem Areal will der deutsche Konzern einen hochinnovativen Multifunktions-Campus umsetzen, der eine flächendeckende Versorgung mit 5G sicherstellen soll. Ein ambitioniertes Projekt, das für den Fortschritt der neuen Mobilfunk-Generation einen Quantensprung bedeuten könnte.

 

Das Jahr hat gerade erst begonnen, da präsentiert die Deutsche Telekom bereits ihr Mega-Projekt für 2022: Auf der Deutschen Messe in Hannover soll das deutschlandweit erste und weltweit größte 5G-Areal entstehen. Nicht weniger als 1,4 Millionen Quadratmeter werden für das gigantische Vorhaben technisch aufgerüstet. Ziel ist es, dass die kommenden Messen, Ausstellungen und Events mit dem besten Netz ausgestattet und versorgt sind. Auf diese Weise schaffen die Verantwortlichen ein separates Mobilfunknetz, das autark von den öffentlichen Sendemasten funktioniert. 

 

Besucher und Aussteller profitieren somit von einer perfekten 5G-Versorgung, die schrittweise ermöglicht werden soll. Zu Beginn schließt die Deutsche Telekom fünf Hallen, das Freigelände sowie die angrenzenden Parkplätze an die 5G-Versorgung an. Im zweiten Schritt folgen alle weiteren Gebäude. Die Entscheidung, sich auf das bemerkenswerte Projekt einzulassen, fiel im Zusammenschluss mit der Deutschen Messe. Beide Partner vermarkten ab sofort das innovative Projekt an Interessenten, die in diesem Testfeld neue Entwicklungen und digitale Projekte unter besten Bedingungen im Wireless-Bereich ausprobieren wollen. 

 

5G längst da – aber wo?

Aktuell merken Mobilfunknutzer von dem vorhanden 5G-Möglichkeiten in Deutschland noch relativ wenig. Kaum ein Landkreis oder ein ganzes Bundesland sind für den LTE-Nachfolger ausgerüstet. Lediglich vereinzelte Städte wie Bonn, Berlin, Köln oder München bieten 5G an. Der deutschlandweite Ausbau soll in den kommenden zwei Jahren jedoch abgeschlossen sein, was für die Bundesregierung als auch die Anbieter Vodafone, Telekom und Telefonica einen strengen Zeitplan bedeutet.

 

Neben den Kundenwünschen, die Möglichkeiten des bis zu 100-mal schnellerem Netz zu nutzen, sitzt den Anbietern auch die Entertainment-Branche im Nacken. Durch die stetige Weiterentwicklung an Streamingtechnologie oder Virtual Reality-Apps werden größere Mengen an Daten bewegt, die für das bestehende LTE-Netz zu groß werden. Für den Endnutzer kann dies bedeuten, dass das Streamen von Videos oder Filmen auf Netflix in bester HD-Qualität zu ruckelnden oder störendem Zwischenpuffern führt. Gleiches gilt für Livestreams in Casino Apps: Das breite Angebot an Slots lässt die Userzahlen anwachsen. So können Nutzer in der Wunderino Casino App aus zahlreichen Automaten wählen, die auf Streaming- und Videobasis programmiert sind. Die Tatsache, ortsgebunden spielen zu können und den Umweg über die mobile Website zu meiden, ist für regelmäßige App-Nutzer ein großer Vorteil. Im beruflichen Kontext wachsen die Datenmengen ebenfalls an: Dateianhänge und die Menge an E-Mails überfordern das derzeitige LTE-Netz zunehmend und wird es zwangsläufig an seine Kapazitätsgrenzen bringen: Laut Statista werden bis 2025 bis zu 376,4 Milliarden E-Mails täglich weltweit versendet werden. 

 

 

Millionenschwere Unterstützung

Mit ihrem ehrgeizigen Projekt des 5G-Messeausbaus macht die Deutsche Telekom einen gewaltigen Sprung in Richtung Zukunft. Wann der Innovationscampus ans Netz geht, ist derzeit noch nicht bekannt. Unterstützung in Höhe von 2,8 Millionen Euro sichert das Niedersächsische Digitalisierungsministerium zu, um das Vorankommen zu beschleunigen. Für die regionale Wirtschaft wäre die Anbindung an 5G eine unvergleichliche Chance, neue Möglichkeiten vor allen anderen zu nutzen.