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Dienstag, 14.12.2021 - 13:41 Uhr

Projektteam "Nachbarschaftshilfe" informiert über Hilfsdienste

Modellvorhaben "Soziale Dorfentwicklung"

Anja Hemker, Ortsbürgermeister Armin Hapke, Rita Lerch, Angelika Schroth-Dankert, Ortsbürgermeister Michael Clement, Beate Lange, und Ortsbürgermeister Klaus Schulz. Es fehlt auf dem Bild Hans Jürgen Dankert.Aufn.: Hans Jürgen Dankert

IMMENSEN/ARPKE/SIEVERSHAUSEN

In den Dorfgemeinschaften von Immensen, Sievershausen und Arpke (ISA) gibt es immer mehr Menschen, die selbständig leben möchten, aber dazu zeitweilig Hilfe benötigen, die sie nicht aus ihrer Familie heraus erhalten können, weil zum Beispiel Familienangehörige fehlen oder ortsfern leben.

 

Das Projektteam "Nachbarschaftshilfe" (Angelika Schroth-Dankert, Hans-Jürgen Dankert, Anja Hemker, Beate  Lange und Rita Lerch) möchte Kräfte bündeln und Netzwerke aufbauen. Ziel ist es, Ehrenamtliche für Hilfsdienste zu vermitteln. Bereits vor der Corona-Pandemie hat den Team-Mitgliedern das Thema unter den Nägeln gebrannt. "Durch die Pandemie wurde die dringende Notwendigkeit eines derartigen Netzwerkes an die Oberfläche gespült", so die Organisatoren.

 

Durch die Unterstützung der "Generationenhilfe Dollbergen" und "Gemeinsam für Immensen e.V." ist es jetzt gelungen, das Info-Anschreiben und den Fragebogen zu erstellen. Sie sollen noch innerhalb der nächsten beiden Wochen an jeden Haushalt der drei Orte verteilt werden. Die Rückläufe können bei den Verwaltungsnebenstellen der Ortschaften sowie im Dorfladen Immensen abgegeben werden.

 

"Wir begrüßen die Initiative des Projektteams Nachbarschaftshilfe sehr und haben es deshalb ohne zu zögern unterstützt, da es ein aktiver Beitrag zur Stärkung der Dorfgemeinschaften ist", so Michael Clement, der 1. Vorsitzende von Gemeinsam für Immensen e.V. und Ortsbürgermeister von Immensen.

 

Auch Sievershausens Ortsbürgermeister Armin Hapke und Arpkes Ortsbürgermeister Klaus Schulz  freuen sich über die Initiative: "Es ist schön und unterstützenswert, dass das Projektteam Nachbarschaftshilfe mit der Fragebogenaktion so konkret in die Vernetzung der Dorfregion Immensen-Sievershausen-Arpke einsteigt."

 

Die Ortsbürgermeister bitten alle Einwohner und Einwohnerinnen, sich an der Umfrage zu beteiligen. "Wichtig ist, dass wir alle Altersgruppen in unseren Dörfern erreichen. So kann jeder dazu beitragen, dass die Dorfregion noch lebenswerter wird", so Armin Hapke.