VUN Vereins- und Unternehmer Netzwerk in der Region Hannover für Laatzen, Pattensen und Hemmingen
Interessengemeinschaft Wettmarer Unternehmen
Stadtmarketing Burgdorf
Region Hannover
Donnerstag, 09.12.2021 - 12:40 Uhr

Aktion Winterbeutel - für einen spielerischen Kita-Einstieg

Region befüllt 700 Taschen für drei- bis sechsjährige Kinder in der Region

Die "Kita aus dem Beutel": Regionspräsident Steffen Krach (links), Robert Wolf (rechts) und Kolleginnen aus dem Fachbereich Jugend der Region bringen 700 Winterbeutel für Kinder auf den Weg.Aufn.: Region Hannover

REGION

Große Pack-Aktion bei der Region: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Fachbereich Jugend haben rund 700 Winterbeutel geschnürt, die jetzt auf den Weg gebracht werden.

 

In den nächsten Tagen erhalten 700 Kinder einen Beutel ausgehändigt - befüllt mit Malblock, Stiften, Wimmelbüchern und vielen anderen Materialen, um kreativ werden zu können. Die Taschen sind für die Familien mit Kindern, die bisher noch keinen oder nur bedingten Anschluss an eine Kita haben. "Mit der Aktion wollen wir Kindern und ihren Eltern einen spielerischen Zugang zu pädagogischen Angeboten schaffen und sie vor allem einfach dabei unterstützen, gemeinsam Zeit zu verbringen", so Regionspräsident Steffen Krach.

 

Laut Versorgungsquote des aktuellen Berichtes des Fachbereichs Jugend haben 642 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren in der Region keinen Kita-Platz. Die Region setzt die Winterbeutel-Aktion im Rahmen des Bundesprogramms Kita Einstieg um. "Der Winterbeutel ist eine Art 'Kita aus dem Beutel'- neben den pädagogischen Anregungen gibt es auch einige Informationen zum Kita-Start, die den Eltern Einstiegshürden auf dem Weg zur Kita nehmen sollen", erklärt Robert Wolf vom Team Tagesbetreuung für Kinder der Region, der die Taschen zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen gefüllt und verpackt hat und nun teilweise persönlich in die Städte und Gemeinden liefert. "Unsere Netzwerkpartner und -partnerinnen vor Ort stehen in direktem Kontakt zu den Familien - für uns ist es wichtig, hier im Austausch zu bleiben und gemeinsam zu schauen, was die Familien wirklich brauchen und was wir für sie tun können", so Wolf.