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Burgdorf
Mittwoch, 24.11.2021 - 18:36 Uhr

Weihnachts-Wahlabonnement für das Theater am Berliner Ring

Fünf Aufführungen stehen zur Auswahl

"Kinky Boots - ziemlich scharfe Stiefel" ist am 22. April 2022 zu sehen.Aufn.:

BURGDORF

Mit dem neuen Weihnachts-Wahlabonnement präsentieren der VVV und die Stadt Burgdorf eine nicht alltägliche Geschenkidee für den Gabentisch am Heiligen Abend.

 

Mit dem bis Weihnachten verfügbaren Angebot haben die Beschenkten die Gelegenheit, in der 2. Hälfte der Spielzeit 2021/2022 zwei Gastspiele des Theaters für Niedersachsen (TfN) im Theater am Berliner Ring zu besuchen. Zur Auswahl stehen folgende Theaterstücke: "The Kraut - ein Marlene Dietrich-Abend" (Solo-Musical von Dirk Heidicke, 21. Januar 2022), "Good bye, Lenin" (Komödie von Bernd Lichtenberg, 11. Februar 2022), "Adolf - Der Bonker" (Tragikomödie von Walter Moers, 25. März 2022), "Kinky Boots - ziemlich scharfe Stiefel (Musical von Harvey Fierstein und Cyndi Lauper am 22. April 2022) und "Unter der Drachenwand" (Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Arno Geiger am 10. Juni 2022).

 

Die Zweier-Abos gibt es in den Preisklassen 34,90 Euro, 30,90 Euro und 26,90 Euro. Die Aufführungen beginnen jeweils freitags um 20 Uhr. Das Weihnachtswahl-Abo ist bei Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Straße 2 in Burgdorf, Telefon 05136/1862, erhältlich. Für den Theaterbesuch gelten die 2G-Regeln.

 

Eine Hommage an die legendäre Diva 

Dirk Heidickes Solo-Musical "The Kraut - ein Marlene Dietrich-Abend" präsentiert sich am 21. Januar 2022 als eine Hommage an die legendäre Filmdiva, die 1930 mit dem Film "Der blaue Engel" ihre Filmkarriere in Deutschland startete und dann in Amerika jahrzehntelang fortsetzte. Das Publikum ist eingeladen, die Schauspielerin und Sängerin abseits ihrer Fassade als glamouröser Hollywood-Star kennenzulernen und ganz intime Einblicke in ihr verletzliches Seelenleben zu erhalten. Dazu erklingen ihre größten Hits (u.a "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt", "Sag mir, wo die Blumen sind", "Ich hab´ noch ein Koffer in Berlin" und andere) abseits der Showbühne.

 

Wiederauferstehung der DDR

"Good bye, Lenin!" - eine Komödie von Bernd Lichtenberg schließt sich am 11. Februar 2022 an. Sie fußt auf seinem Drehbuch zu dem gleichnamigen Kinoerfolg aus dem Jahr 2003. Er galt als ultimativer Film zur Wende. Im Zentrum der Geschichte steht eine ehemalige staatstreue DDR-Bürgerin, die nach einem Herzinfarkt den Mauerfall und damit den Untergang der DDR verschläft. Als sie wieder aufwacht, versucht ihr Sohn, ihr auf alle erdenkliche Weise vorzugaukeln, dass ihre geliebte DDR weiterhin existiert, um ihr schwaches Herz zu schonen. Dies führt zu vielen hinreißend komischen, aber auch zu tief berührenden Szenen.

 

Adolf Hitlers letzte Tage

Berlin, 30. April 1945. Die Welt brennt, Deutschland liegt in Schutt und Asche, und Japan geht es auch nicht mehr so gut. Nur einer lässt sich nicht unterkriegen – im Führerbunker brennt noch Licht … Was geschah wirklich in den letzten Tagen, die der Diktator Adolf Hitler im alten Bunker unter Berlin verbracht hat? Walter Moers kennt das ganze Drama und hat die Geschichte als Tragikomödie neu geschrieben, die am 25. März 2022 mit dem Titel "Adolf - Der Bonker" zu sehen ist. Endlich erfährt die Welt, welche Rolle Michael Jackson, Gandhi oder Mussolini, Churchill und der Papst, Gott, der Tod und nicht zuletzt Blondi, der Schäferhund, dabei spielen – sie alle kommen, um Adolf noch mal so richtig auf die Nerven zu gehen.

"Kinky Boots - ziemlich scharfe Stiefel" ist ein turbulentes, mit sechs Tony ausgezeichnetes Musical von Harvey Fierstein und Cyndi Lauper und am 22. April 2022 zu sehen. Im Mittelpunkt steht der Besitzer einer Schuhfabrik, die kurz vor dem finanziellen Ruin steht. Unverhofft bekommt er Hilfe von einer Drag Queen, mit der eine ungewöhnlichen Ideen entwickelt, um das Unternehmen noch zu retten.

 

Schicksalstage an der Drachenwand

Mit dem auf Arno Geigers gleichnamigen Roman beruhendem Schauspiel "Unter der Drachenwand" endet die Spielzeit am 10. Juni 2022. Das Stück spielt im Jahr 1944 und schildert den tödlich endenden Konflikt zwischen einem nazitreuen Onkel und seinem Neffen - einem kriegsüberdrüssigen Soldaten. Dieser erholt sich im Umfeld der Drachenwand am Westufer des Mondsees in der Nähe von Salzburg von seinen Frontverletzungen und geht eine Liebesbeziehung mit einer verheirateten Soldatenfrau ein, deren Ehemann im Kriegseinsatz ist. Sein dort lebender Onkel missbilligt dieses Verhältnis ebenso wie die ablehnende Haltung seines Neffen gegenüber den Nazis.