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Sehnde
Mittwoch, 03.11.2021 - 10:45 Uhr

Enthüllung der Landmarken am 10. Längengrad Ost

Die neuen Landmarken weisen auf den 10. Längengrad Ost hin.Aufn.:

SEHNDE

Am 2. November 2021 war es endlich soweit. Die Landmarken zum 10. Längengrad Ost sind fertiggestellt und wurden nun auch der Öffentlichkeit vorgestellt. Pro Gemeinde in der ILEK-Börderegion wurde eine Landmarke installiert, die den Längengrad markiert, der sich vom Nordpol bis zur Antarktis am Südpol erstreckt und dabei zahlreiche Länder durchquert.

 

So zieht er sich in Deutschland einmal auch durch die ILEK-Börderegion und bildet damit ein weiteres bindendes Element der Region. Die ILEK-Börderegion reiht sich damit in die Reihe zahlreicher weiterer Städte ein, wie zum Beispiel Oslo, Hamburg, Cremona (Italien), Tunis (Tunesien) und der angrenzenden Gemeinde Bad Salzdetfurth. Diese weisen ebenfalls mit den unterschiedlichsten Landmarken auf den 10. Meridian hin; von einer in den Boden eingelassenen Tafel, bis hin zu den verschiedensten Skulpturen aus Holz, Stein und anderem.

 

Am gestrigen Dienstag wurden nun die vier Landmarken an den vier Standorten der Börderegion mit den Projektideengebern, den vier ILE-Bürgermeistern und Pressevertretern enthüllt. Die Grundidee des Projektes und der Entwurf der Stele stammen von Stephan Dezelske und Dirk Einnolf aus Sehnde. Daher kam den beiden Sehndern die Hauptrolle der "Enthüllungsaktion" am gestrigen Dienstag zu. Ihnen wurde nach intensiver Planung und starker Zusammenarbeit innerhalb der Region die Ehre zuteil, die Messing-Schilder anzubringen, die die bogenförmige Landmarke aus Cortenstahl als "10° Ost" identifizieren. Eine besondere Überraschung erwartete die Teilnehmer im Harsumer Ortsteils Hönnersum, dem letzten Standort der "Enthüllungstour". Die Kinder aus dem benachbarten Kindergarten in Hönnersum begrüßten die Gäste und trugen ihr eigens dafür gedichtetes Lied zum 10. Längengrad vor.

 

Das Projekt dient unter anderem der Aufwertung der viel genutzten Erholungs- und Freizeitroute der ILEK-Börderegion und ist in Unterstützung und Zusammenarbeit verschiedener Akteure und Institutionen umgesetzt worden. So hat der ILE-Arbeitskreis Kultur, Freizeit und Naherholung (ein Zusammenschluss aus regionalen Akteuren der Region) pro Kommune einen möglichen Standort identifiziert. Diese wurden mit den Kommunen abgestimmt und vom Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser, Dezernat Flurbereinigung, konkret vermessen. Die Stelen wurden letztlich von dem Harsumer Unternehmen Plasmacut GmbH erstellt und durch die Bauhöfe der vier ILE-Kommunen installiert.

 

Den Auftakt für das gemeinsame Projekt der ILEK-Kommunen machten die Bürgermeister bereits im Juli 2020. Sie setzten sich auf ihre Fahrräder und radelten von Nord nach Süd entlang des 10. Längengrads Ost. Mit im Gepäck war ein 3D-Druck des Landmarken-Modells, welches als symbolischer Staffelstab von Bürgermeister zu Bürgermeister übergeben wurde.

 

Wer selbst einmal dem 10. Längengrad Ost folgen und eine Tour entlang der neuen Landmarken machen möchte, kann auf der Internetseite der ILEK-Börderegion Opens external link in new windowwww.ilek-boerderegion.de einen Routenvorschlag runterladen.