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Donnerstag, 14.10.2021 - 16:05 Uhr

Medaillenflut für Schwimmer der SG Lehrte/Sehnde

Kaminska und Langer gewinnen Bezirkstitel/Hallenbad wieder geöffnet

Sieben auf einen Streich: Tekla Kaminska (rechts) von der SG Lehrte/Sehnde war bei den Bezirksmeisterschaften ein Dauergast auf dem Siegerpodest. Emma Langer (links) siegte zudem bei den Bezirksmeisterschaften über die 100 Meter Brust.Aufn.: SG Lehrte/Sehnde

LEHRTE/SEHNDE

Das hannoversche Stadionbad war mal wieder eine Reise wert: Die Schwimmer der SG Lehrte/Sehnde (Lehrter SV/TV Eintracht Sehnde) kamen bei den Bezirksmeisterschaften in Hannover trotz der jüngsten Widrigkeiten nicht nur auf acht Medaillenplätze, sondern sammelten auch gleich drei Titel ein. Insbesondere Nachwuchstalent Tekla Kaminska war in Niedersachsens größter Schwimmsportarena ein Dauergast auf dem Siegerpodest.

 

Die Offiziellen nahmen die Resultate ebenso entzückt wie überrascht zur Kenntnis: "Wegen der Schließung des Hallenbades war seit dem 23. September ja kein Training möglich. Und dann noch solche Zeiten", freute sich LSV-Schwimmwart Heinrich Tann. Insgesamt 32 Vereine hatten den Weg in die Landeshauptstadt angetreten.

 

Tekla Kaminska siegte im Jahrgang 2010 über die 200 Meter Freistil in 2:32,61 Minuten wie auch über die 200 Meter Rücken in 2:51,93 Minuten. Fünf weitere Medaillenränge gab es mit Silber über 200 Meter Lagen (2:58,66), 50 Meter Freistil (0:31,53) und 100 Meter Freistil (1:09,07) sowie Bronze über 100 Meter Brust (1:37,80) und 50 Meter Rücken (0:38,72).

 

Für den dritten Bezirksmeistertitel des Wochenendes aus SG-Sicht sorgte Emma Langer, die über 100 Meter Brust des Jahrgangs 2004 in 1:29,46 Minuten als Erste anschlug. Ebenfalls im Jahrgang 2004 war Alexander Weber unterwegs, der über 200 Meter Lagen mit 2:43,27 Minuten als Fünfter ins Ziel kam.

 

Nicht minder wichtig für die SG-Schwimmer mit ihrer Vielzahl von Übungsgruppen: Nach der Medaillenflut am Maschsee ist am heutigen Donnerstag mit dem Ende der Reparaturphase zudem auch wieder das Lehrter Hallenbad geöffnet. "Wir können jetzt wieder zu den normalen Zeiten trainieren", hofft Heinrich Tann trotz der Corona-Einschränkungen auf eine weitere Normalisierung des Sportbetriebes.