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Sehnde
Mittwoch, 29.09.2021 - 14:07 Uhr

Einwegplastik wird auf Sehnder Veranstaltungen verbannt

SEHNDE

Der Rat der Stadt Sehnde hat in seiner Sitzung am 23. September 2021 den Beschluss gefasst, dass bei der Durchführung von städtischen Veranstaltungen sowie Veranstaltungen in städtischen Einrichtungen zukünftig bei der Ausgabe von Speisen und Getränken nur noch Mehrweggeschirr, -besteck und -trinkgefäße zum Einsatz kommen sollen. "Nur wenn der Einsatz von Mehrweggeschirr begründbar nicht möglich ist, kann auf plastikfreies Einweggeschirr zurückgegriffen werden", teilt die Sehnder Stadtverwaltung mit.

 

Auf die Abgabe von Portionsverpackungen für zum Beispiel Kaffeesahne, Ketchup und Senf ist zu verzichten.

 

Für Veranstaltungen Dritter auf städtischen Flächen, die durch die Stadt Sehnde genehmigt werden müssen, werde eine entsprechende Regelung in die Genehmigungsbestimmungen aufgenommen, teilt die Stadtverwaltung mit.

 

Mit ihrem Antrag vom 4. Mai 2020 fordert die CDU/FDP Gruppe im Rat der Stadt Sehnde, dass die Verwaltung beauftragt werden solle, eine Regelung bezüglich des Verbotes der Nutzung von Einwegplastik bei städtischen Veranstaltungen, Veranstaltungen in städtischen Einrichtungen, Straßenfesten und öffentlichen Märkten zu veranlassen. Die Verwaltung unterstützt die Zielsetzung des Antrags.

 

Mit diesem Ratsbeschluss bekennt die Stadt Sehnde sich dazu, künftig einen wichtigen Schritt zu mehr Müllvermeidung zu leisten.

 

Eine weitere Maßnahme, die dieses Vorgehen in Zukunft erleichtern wird, ist die Anschaffung eines Geschirrmobils für Sehnde, die noch in diesem Jahr erfolgen soll. Im Rahmen des GutKlima-Projektes wurde seitens des Bundesumweltministeriums für das Jahr 2021 eine Fördersumme von 25.000 Euro für ein Geschirrmobil mit Geschirrausstattung für etwa 300 Personen zugesagt.

 

"Damit steht zukünftig für Veranstaltungen im Stadtgebiet - seien sie öffentlicher oder privater Natur - eine nachhaltige Lösung zur Verfügung", so die Sehnder Stadtverwaltung.