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Dienstag, 14.09.2021 - 14:41 Uhr

Ehrenamtliche des Hospizdienstes lernen den städtischen Friedhof in Burgdorf kennen

Friedhofsführung am Niedersachsenring

Die Urnengrabanlage mit Naturstein-Stelen: Ehrenamtliche bei der Friedhofsführung am Niedersachsenring.Aufn.: Anette Setzepfand

BURGDORF

Baumoase, Zeiteninsel, Ruhehain: Wer sich dafür interessiert, was sich hinter diesen Begriffen im Zusammenhang mit Friedhof und Bestattungen verbirgt, der bekommt bei einer Friedhofsführung auf den städtischen Friedhof am Niedersachsenring in Burgdorf ausführliche Informationen dazu. So hat es die Gruppe der Ehrenamtlichen des ambulanten Hospizdienstes im August bei einer Exkursion dorthin erfahren.

 

Das Leben ist endlich und seine Vergänglichkeit allgegenwärtig. Zunehmend kehrt die Einsicht zurück, das Sterben, Tod und Trauer wichtige Zeiten des Lebens sind und gestaltet werden müssen. Die Mitarbeitenden des ambulanten Hospizdienstes gehen als Sterbebegleiter ein Stück am Ende des Lebensweges mit dem sterbenden Menschen und seinen Zugehörigen. Sie begleiten auf verschiedene Weise und sind Ansprechpartner für die vielen Fragen, die im Zusammenhang mit diesem Lebensabschnitt auftreten. Sie ermutigen die Betroffenen, den Weg zu gehen, der für sie am sinnvollsten ist, und ihn mit bekannten oder eigenen Ritualen selbstbestimmt zu gestalten. Dazu gehört auch, sich mit den unterschiedlichen Formen der Bestattung zu beschäftigen.

 

In diesem Jahr hatten die ehrenamtlich Mitarbeitenden des Hospizdienstes bereits bei einem auswärtigen Wochenendseminar Gelegenheit, sich mit "der ersten Zeit danach", mit der Fürsorge für die Toten und der Unterstützung der Zugehörigen auseinanderzusetzen. "Daran sollte die Friedhofsführung mit den Informationen zu den unterschiedlichen Bestattungsmöglichkeiten anschließen", so Manuela Fenske-Mouanga, leitende Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes für Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze, "das haben uns die beiden Mitarbeitenden der Stadt Burgdorf Frau Riessler und Herr Nürnberg sehr anschaulich und kompetent erklärt".

 

Die Exkursion auf den Friedhof gehört zum Schulungs- und Qualifizierungskonzept des ambulanten Dienstes. Dabei werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der Grundlage eines Modells zur Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz auf ihre Tätigkeiten in der Sterbe- und Trauerbegleitung vorbereitet. Das auswärtige Fortbildungswochenende, monatliche Treffen sowie regelmäßige Supervision gehören als Jahrescurriculum zum Qualifizierungskonzept.

 

Wer sich für die ehrenamtliche Mitarbeit im ambulanten Hospizdienst interessiert, erhält dazu Informationen unter der Telefonnummer 05136/897311 oder per Mail an Opens window for sending emailhospizdienst.burgdorf(at)evlka.de.

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