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Region Hannover
Mittwoch, 18.08.2021 - 15:20 Uhr

SPD in der Region Hannover: 4-Punkte-Plan für modernen Hochwasserschutz

REGION

Olaf Scholz formulierte als Reaktion auf die Hochwasserkatastrophe: "Was man mit Geld in Ordnung bringen kann, werden wir mit Geld in Ordnung bringen." Mit dieser Haltung verband sich auch noch ein zweites Versprechen: alles zu tun, um zukünftigen Schäden durch Hochwasser vorzubeugen. Dieses Ziel hatte auch das Treffen der SPD-Spitzen in der Region Hannover am vergangenen Montag, 16. August 2021, vor Augen.

 

Gemeinsam mit den SPD-Bürgermeisterkandidierenden für Pattensen (Ramona Schumann), Hemmingen (Katja Schröder), Langenhagen (Afra Gamoori), Isernhagen (Philipp Neessen) und Garbsen (Claudio Provenzano) sowie den Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch und Yasmin Fahimi wiesen Regionspräsident Hauke Jagau, SPD-Regionspräsidentenkandidat Steffen Krach und SPD-Unterbezirksvorsitzende Claudia Schüßler zu Beginn der Veranstaltung nochmals auf die Dringlichkeit des Themas hin. "Wir müssen der Realität ins Auge blicken und sagen, dass solche Naturereignisse durch den Klimawandel in Zukunft häufiger auftreten werden", so Krach einleitend.

 

"Die Leine endet nicht an den Grenzen der Landeshauptstadt und auch nicht an denen der Region Hannover. Deshalb braucht es zusätzlich überregionale Kooperationen. Nur zusammen können wir ausreichend gerüstet sein", betont Schüßler die Verantwortung der Region Hannover. Die Veranstaltung bildete dabei nur den Auftakt eines Prozesses, der laut Krach schnell vorangetrieben werden muss. "Ein Hochwasserkonzept am Puls der Zeit duldet keinen Aufschub. Es ist Kernvoraussetzung dafür, dass Menschen auch in Zukunft sicher in der Region Hannover leben können. Die Region Hannover kann hier Verantwortung durch eine koordinierende Funktion übernehmen", fasst es Krach zusammen.

 

Am Ende der Debatte präsentierten die Teilnehmer einen 4-Punkte-Plan für einen modernen Hochwasserschutz. Die Entwicklung neuer Frühwarnsysteme, eine engere Abstimmung zwischen den Bürgermeistern in der Region, die Erprobung aller Abläufe für den Ernstfall im Vordergrund, eine bessere Kommunikation sowie das Einbinden ehrenamtlicher Kräfte zur Bekämpfung von Hochwasser präsentierte die SPD zum Abschluss der Veranstaltung.

 

"Ich danke allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihre Beiträge und den damit verbundenen Einsatz. Vor allem möchte ich aber ein herzliches Dankeschön an Herrn Beyes und die Johanniter für ihre Gastfreundschaft aussprechen. Ich bin zuversichtlich, dass das Format auch perspektivisch ein voller Erfolg sein wird", so Schüßler abschließend.