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Region Hannover
Donnerstag, 12.08.2021 - 22:35 Uhr

Gelbe Säcke: Regions-CDU begrüßt unbürokratische Lösung durch aha

REGION

Im Umland von Hannover gibt es seit Tagen Probleme bei der Abfuhr der Gelben Säcke. "Umso erfreulicher ist es, dass nun - nach vielen Gesprächen - eine schnelle Lösung für das von Remondis verursachte Problem gefunden worden ist", so die Regions-CDU. Ab Montag wird aha Remondis dabei unterstützen, die Säcke in der Region abzuholen.

 

"Für mich ist klar, dass die Sauberkeit zu jeder Zeit in allen Gebieten der Region Hannover durchgehend gewährleistet bleiben muss. Deshalb begrüße ich es ausdrücklich, dass aha kurzfristig und unbürokratisch eine Lösung gefunden hat. Das Remondis für das Ausbleiben der Leistungen die Urlaubszeit und Krankheitshäufungen angibt, ist nicht hinnehmbar", erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Bernward Schlossarek.

 

"Ebenso klar ist, dass diese kurzfristig gefundene Lösung keine Dauerlösung sein kann. Um es unmissverständlich zu sagen: Ich erwarte von Remondis, dass sie sofort an einer belastbaren Lösung arbeiten, um ihren Vertrag gut zu erfüllen", fügt die CDU-Kandidatin für das Amt der Regionspräsidentin Christine Karasch hinzu. "Für mich als Juristin gilt der Satz: Pacta sunt servanda - Verträge sind einzuhalten. An diesem Grundsatz sollte sich auch Remondis orientieren."

 

Das heißt konkret, meine Erwartung an Remondis ist, dass sie zeitnah zusätzliche Arbeitskräfte und zusätzliche Fahrzeuge für den Bereich Region Hannover organisieren. "Remondis kann nicht davon ausgehen, dass aha ein weiteres Mal einspringt, wenn Remondis seinen Pflichten nicht nachkommt. Wenn Remondis sich auf viele Aufträge bewirbt, muss es auch in der Lage sein, die Verträge zu erfüllen", ergänzt Christine Karasch.

 

Darüber hinaus stellt Schlossarek fest, dass die Möglichkeiten und Kapazitäten von aha nicht unendlich sind und nicht überstrapaziert werden dürfen. "aha hat eigene Aufgaben, die weiterhin gut erfüllt werden müssen. Wir können nicht von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von aha erwarten, dass sie dauerhaft diese zusätzliche Belastung schultern. Wir können sehr dankbar sein, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von aha so gute Arbeit leisten", so Schlossarek abschließend.