Sehnde
Dienstag, 03.08.2021 - 14:41 Uhr

Mehr als 50 neue Auszubildende starten Pflegeausbildung

Über 50 neue Auszubildende starten an der Akademie für Pflege und SozialesAufn.: APS

SEHNDE/REGION

"Jungen Menschen ist es zunehmend wichtiger, mit ihrer Arbeit einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten", freut sich Katrin Rother, Geschäftsführerin der APS Akademie für Pflege und Soziales (APS) in Hannover. "Da steht das Berufsfeld Gesundheit und Soziales ganz oben."

 

Und so starteten am 2. August 52 neue Auszubildende motiviert in die dreijährige Ausbildung. 26 beginnen die Ausbildung zur Pflegefachkraft (Pflegefachfrau/Pflegefachmann) und 26 legen in der Heilerziehungspflege los. Damit sind alle neuen Plätze für eine Pflegeausbildung belegt. Die nächste Möglichkeit zum Start in eine Pflegeausbildung gibt es wieder zum 1. April 2022. Bewerbungen sind schon jetzt möglich.

 

Der theoretische Unterricht findet in der APS in Hannover statt. 40 Auszubildende absolvieren ihre praktische Ausbildung im Klinikum Wahrendorff, zehn in der Deutschen Seniorenstift Gesellschaft und zwei in den Ernst-August-Wilkening-Pflegeheimen. Ganz besonders freut sich das Team der APS darüber, dass Vertreter der Träger der praktischen Ausbildung auch am ersten Schultag dabei sind, um die  Schüler offiziell zu begrüßen. Die enge Verzahnung zwischen der praktischen und der schulischen Ausbildung sorge für eine gute Ausbildungsqualität.

 

"Und die sozialen Berufe werden Stück für Stück männlicher", so Rother. "Unsere Quote in den beiden neuen Klassen liegt jetzt bei 37 Prozent. Es ist schön, wenn sich veraltete Rollenbilder verabschieden und junge Menschen sich an ihren Stärken und Interessen orientieren."

 

Die zukünftigen Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner erlernen die umfassenden Grundlagen der Pflege von Menschen in den unterschiedlichen Lebensphasen. Die Heilerziehungspflegenden lernen die pädagogische, lebenspraktische und pflegerische Unterstützung von Menschen mit Behinderungen. Schwerpunkt bildet die psychiatrische Pflege im klinischen Bereich und in der Eingliederungshilfe.

 

Die Auszubildenden haben im Anschluss an die erfolgreiche Ausbildung eine hohe Chance der Weiterbeschäftigung in den Einrichtungen. Von den im Juli frisch mit Abschlussurkunden ausgestatteten Absolventinnen und Absolventen der letzten beiden Klassen werden 87 Prozent weiterhin für das Klinikum Wahrendorff arbeiten. Im Klinikum Wahrendorff haben zudem drei Auszubildende ihre Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen begonnen. Ein weiterer Auszubildender startete seine Ausbildung zum Fachinformatiker.