Burgdorf
Mittwoch, 04.08.2021 - 08:13 Uhr

Ehrenortsbrandmeister Horst Schulz wird für 70-jährige Feuerwehrmitgliedschaft ausgezeichnet

70 Jahre in der Feuerwehr: Heeßels Ehrenortsbrandmeister Horst Schulz wurde mit dem Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen ausgezeichnet.Aufn.:

HEEßEL

Die Freiwillige Feuerwehr Heeßel hat jüngst in verkürzter Form ihre Jahreshauptversammlung in der Fahrzeughalle und unter den vorgeschriebenen Corona-Regeln durchgeführt. Als einzige externe Gäste waren Burgdorfs Bürgermeister Armin Pollehn und Stadtbrandmeister Dennis-Frederik Heuer eingeladen worden, die auch ihre Grußworte überbrachten. Insgesamt waren 38 aktive Feuerwehrkräfte zur Versammlung erschienen.

 

Highlights waren die Ehrungen von Karl Heinz Sturm, der das Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für 70-jährige Mitgliedschaft erhielt, und von Peter Ramme, der für seine 25-jährige aktive Mitgliedschaft mit dem Feuerwehrehrenzeichen des Landes Niedersachsen ausgezeichnet wurde.

 

Katharina Engelke wurde zur Oberlöschmeisterin und Nikola Mahnke zur Hauptfeuerwehrfrau ernannt.

 

Die Ehrung für des Ehrenortsbrandmeisters Horst Schulz, der nunmehr 70 Jahre der Ortsfeuerwehr angehört, haben die Mitglieder der Ortsfeuerwehr am Sonnabend, 24. Juli 2021, in Otze nachgeholt. Sie besuchten ihn dort mit einer kleinen Abordnung unter Führung des Stadtbrandmeisters sowie dem Ehrenortsbrandmeister Friedrich Plass, Peter Nicks, Karl Heinz Sturm, Dolf Rogge und Ortsbrandmeister Karsten Lübbe. Der Stadtbrandmeister überreichte dabei die Ehrenurkunde sowie das Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für 70-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr.

 

Ortsbrandmeister Karsten Lübbe ging in seinem Jahresbericht auf das Jahr 2020 ein, das zu großen Teilen unter den Bedingungen unter der Corona-Pandemie stand. Zu insgesamt 35 Einsätzen war die Ortsfeuerwehr alarmiert worden. Diese unterteilten sich in 18 Brandeinsätze, 14 Hilfeleistungen, und drei Fehlalarme. Unter den Einsätzen war unter anderem ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person zwischen Schillerslage und Oldhorst, der Brand der alten Gärtnerei Michelsen in Burgdorf sowie ein Waldbrand in Otze.

 

Da praktische Ausbildungsdienste aufgrund der pandemischen Lage häufig nicht durchgeführt werden konnten, wurden elf Online-Dienste durchgeführt. "Diese ersetzen aber nicht das praktische Training", so der Ortsbrandmeister. So konnte das gesetzte Schwerpunktthema Notfalltüröffnung nicht wie geplant abgeschlossen werden. Zudem beklagte der Ortsbrandmeister, dass nicht nur die physischen Grenzen nicht erprobt werden konnten, sondern auch die überörtliche Ausbildung vor allem der jungen Einsatzkräfte fehlen würde. Auch wenn die einzige Beständigkeit war, dass man nicht wusste, wie es am nächsten Tag weitergeht, so sprach er den Mitgliedern seine "höchste Anerkennung und einen herzlichen Dank aus", dass sie trotz der widrigen Umstände die Einsatzfähigkeit der Ortsfeuerwehr aufrecht erhielten.

 

Auch wenn der Dienstbetrieb auf das Mindestmaß runtergefahren worden war, so  leistete jedes Mitglieder der Ortsfeuerwehr im Schnitt 104 Stunden ehrenamtliche Arbeit im vergangenen Jahr. Neben den 50 Einsatzkräften, es konnten mit Lisa Mollenhauer, Max Solisch und Fabian Tschersich drei neue Einsatzkräfte aufgenommen werden, bestand die Ortsfeuerwehr Heeßel zum Stichtag 31. Dezember 2020 aus 13 Jugendfeuerwehrmitgliedern und acht Mitgliedern in der Kinderfeuerwehr sowie neuen Alterskameraden.

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