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Burgdorf
Donnerstag, 15.07.2021 - 15:34 Uhr

"eSport ist immer gaming, aber nicht jedes gaming ist eSports."

Trafen sich im TSV-Stadion (von links): Maximilian Engel, Markus Hofmann, Tobias Gotthold, Anika Lilienthal und Christian Dürr.Aufn.: Jette Schmitz

BURGDORF

Bei stahlendem Sonnenschein trafen sich am heutigen Donnerstag, 15. Juli 2021, der niedersächsische Spitzenkandidat der FDP für den Bundestag, Christian Dürr, der Vorstandsvorsitzende des FDP-Kreisverbandes Region Hannover, Markus Hofmann, Spitzenkandidatin für den Wahlkreis 09 für die Regionsversammlung, Anika Lilienthal, sowie der FDP-Kandidat für den Burgdorfer Stadtrat, Maximillian Engel, mit dem Spartenvorsitzenden des eSports, Tobias Gotthold, in den Räumen der TSV am Stadion in Burgdorf.

 

Gotthold erklärte den Anwesenden zunächst in einem kurzen Vortrag die vielen positiven Aspekte des eSports. "Alle sehen nur die vier bis fünf Sportspiele wie FIFA, doch eSports ist soviel mehr. Jedes Spiel Bedarf seines eigenen Trainings. Wir wollen nicht nur spielen, sondern wir vermitteln unseren Mitgliedern, Ziele zu formulieren und darauf hinzuarbeiten. Pünktlichkeit, Disziplin aber auch Ausgleichssport stehen bei uns auf der Tagesordnung. Man muss sich auch körperlich fit halten, sonst schafft man es gar nicht bis zum Turnier."

 

Nach dem Vortrag ging es in eine Debatte um die Anerkennung des eSports als gemeinnützig.  "Ich finde es sehr dramatisch, dass eine Vereinssparte seine wenigen Spenden und Sponsorengelder auch noch versteuern muss und dass die Ehrenamtlichen nicht einmal gewürdigt werden. Für mich steht fest ich werde in der Region und der Stadt alles dafür tun, dass sich dies ändern wird", erklärte Anika Lilienthal

 

Auch für Markus Hofmann ist klar: "Wir brauchen eine Anerkennung. Ich werde versuchen mit dem Regions- und Landessportbund da einen Konsens zu erreichen."

 

"Es ist toll, wenn man für seine Ziele steht und keine Umwege über anderweitige Formulierungen geht, sondern ganz klar dann lieber abwartet wie sich die Situation entwickelt", stellte Christian Dürr fest, der zuvor fragte, ob es nicht über die Änderung der Zielformulierung einfacher wäre, in die Gemeinnützigkeit zu kommen. "Wir wollen als Sport anerkannt werden und nicht über andere Formulierungen", so Gotthold.

 

Maximillian Engel stellte fest: "Es ist ein Thema was viele Heranwachsende interessiert. eSports ist in aller Munde."

 

"Alle sind sich einig, die FDP ist an der Seite der eSportler und hier muss weiter Aufklärung betrieben und der Dialog gefördert werden, denn eSports ist immer gaming, aber nicht jedes gaming ist immer eSports", so die Liberalen.