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Burgdorf
Montag, 12.07.2021 - 12:35 Uhr

NABU-Radtour rund um Burgdorf: Informatives zu Lebensräumen der nützlichen Insektenwelt

Die naturkundliche NABU-Radtour machte einen Halt in der Burgdorfer Weststadt.Aufn.: Georg Bosse

BURGDORF

Der NABU Burgdorf, Lehrte & Uetze hatte nach einer durch die Corona-Pandemie erzwungenen Pause einmal mehr zu einer naturkundlichen Radtour rund um Burgdorf eingeladen. Dazu konnte NABU-Einsatzleiter Ernst Schmidt, dem besonders Bienen, Hornissen und Hummeln sowie Wespen am Herz liegen, am gestrigen Sonntagnachmittag, 11. Juli 2021, 35 Interessierte am Start-/Zielort Schützenplatz willkommen heißen.

 

Nach einem Anwesenheitscheck schwang sich die Gruppe in die Sättel, um sich nur wenige Meter weiter im Stadtpark von Ernst Schmidt Wissenswertes zum dortigen Urweltmammutbaum und zu einem Trompetenbaum, auch Bohnenbaum genannt, erzählen zu lassen. Die zwei Bäume gehören zu den insgesamt 52 "exotischen" und heimischen Gehölzen, die in einem vom NABU initierten Lageplan zum Baumlehrpfad im lauschigen Burgdorfer Stadtpark ausgewiesen sind. "Mit einem Alter von etwa 20 Jahren ist der Urweltmammutbaum noch ein Winzling", so Schmidt.

 

Claudia Vollmert von der städtischen Tiefbauabteilung war auch mit von der Partie und sagte: "In guter Zusammenarbeit mit dem NABU haben wir vor längerer Zeit die Anregung aufgenommen, Flächen von Blühwiesen und -streifen im Wechsel nur zur Hälfte mähen zu lassen, um nützlichen Insekten, wie beispielsweise Hummeln, ihren lebenswichtigen Raum zu belassen." Die Fahrt wurde dann in Richtung Weststadt fortgesetzt, wo es zwischen Blühwiesen und -büschen weiter nach Klein-Schillerslage ging. "Blüh- und Streuobstflächen haben eine immense Bedeutung für die Insektenwelt, die ohnehin in den vergangenen Jahren bereits um 80 Prozent geschrumpft ist", erklärte Ernst Schmidt.

 

Auf dem Weg durch Schillerslage konnten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen schon den Duft von dem vernehmen, was auf sie auf dem Erlebnishof Lahmann in Otze wartete - frischer Kaffee und leckerer Kuchen. Gut gestärkt nahm die Gruppe anschließend die finale Etappe zum Industriegebiet Hülptingsen unter die Pedale. Nach rund 23 Kilometern endete die informative NABU-Radtour auf dem Burgdorfer Schützenplatz.

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