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Sehnde
Donnerstag, 08.07.2021 - 21:44 Uhr

Karate Dojo Sehnde führte Gewaltpräventionstag durch

Tjorven Ostermeier und Lea Lambrich wurden geehrt

Carsten Elges vom RSB zusammen mit Tjorven Ostermeier, Lea Lambrich, Marvin Schröder und Volker Schröder (von links) bei der Scheckübergabe beim Gewaltpräventionstag.Aufn.: Patrick Mai

SEHNDE

Am 26. Juni 2021 fand vom Karate Dojo Sehnde der Gewaltpräventionstag, der durch den Regionssportbund im Rahmen von "75 Jahre RSB" und der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung mit der Aktion "Kinder stark machen" unterstützt wurde, statt.

 

Die Begrüßung übernahm vom Regionssportbund Carsten Elges und überreichte dem Lehrgangsleiter Marvin Schröder und dem 1. Vorsitzenden Volker Schröder einen Scheck für die Aktion Gewaltprävention.

 

Im Rahmen des Aktionstages wurden durch den Vorstand und den RSB die Schwestern Tjorven Ostermeier und Lea Lambrich für ihre ehrenamtliche Arbeit überraschend geehrt. Damit hatten sie nicht gerechnet und sich riesig über diese Anerkennung gefreut. Carsten Elges gratulierte und überreichte Trainerin und Jugendwartin Tjorven Ostermeier die Bronzene Ehrennadel des Landessportbundes Niedersachen für ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten. Lea Lambrich wurden im Rahmen der "Aktion Ehrenamt überrascht" eine Urkunde und eine Präsenttasche überreicht. Sie unterstützt und organisiert seit vielen Jahren den Verein bei Veranstaltungen, Wettkämpfen als Schreiberin oder Kampfrichterin, ist Kassenprüferin und Pressewartin. Der 1. Vorsitzende Volker Schröder fügte noch je einen "Sehnde Gutschein" bei und bedanke sich für ihr ehrenamtliches Engagement.

 

Gewaltpräventionstage werden altersgerecht durchgeführt und sind eine Unterstützung zur Prävention und Förderung. Diese ersetzen aber nicht den Erziehungsauftrag der Eltern. Es geht in erster Linie um eine emotionale Haltung – nicht um Techniken. Ziele sind: die Förderung eines gesunden Selbstwertgefühls und Durchsetzungsfähigkeit, die Artikulation eigener Bedürfnisse, die Entwicklung von Ich-Stärke, die Entdeckung persönlicher Ressourcen, das Angebot von Hilfsnetzen, die Ermutigung sich Erwachsenen anzuvertrauen, Informationen, Aufklärung und offene Fragen zu beantworten. "Ein solcher Kurs, zu dem auch die Vermittlung von Selbstbehauptungstechniken gehört, ist für Mädchen und Jungen immer sinnvoll und ein richtiger Schritt für ihr weiteres Leben", so die Organisatoren.

 

Der Aktionstag wurde vom Regionssportbund im Rahmen 75 Jahre RSB und der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung mit der Aktion "Kinder stark machen" unterstützt.

 

"Als Kind habe ich begonnen Karate zu machen und bin bis heute dabei geblieben. Seit über 20 Jahren kann ich nur sagen, dass ich dankbar bin, so aufgenommen worden zu sein, wie ich bin. Unserem Vorstand und insbesondere Volker Schröder und seiner Familie ist es zu verdanken, dass es mir und vielen anderen so geht und ging. Heute trage ich mit Stolz meinen DAN. Danke Volker", so Lea Lambrich vom Karate Dojo Sehnde.

 

Weitere Informationen zum Karate Dojo Sehnde gibt es unter Opens external link in new windowkarate-dojosehnde.de.