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Mittwoch, 16.06.2021 - 10:44 Uhr

Antonius-Gemeinde erhält Förderung über 100.000 Euro für Neubau

Die digitale ZILE-Übergabe (im Uhrzeigersinn von oben links): Pastor Thorsten Leißer von der ev.-luth. St. Antonius-Kirchengemeinde Immensen, Ministerin Barbara Otte-Kinast, Falk Kothe, Ortsbürgermeister von Immensen, und Oberkirchenrätin Heidrun Böttger von der ev.-luth. Landeskirche Hannover.Aufn.: Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

IMMENSEN

Die Pläne sind schon lange gemacht, aber langsam nimmt auch die Finanzierung Gestalt an: Für den Neubau ihres Gemeindezentrums in Immensen erhält die St. Antonius-Kirchengemeinde eine Förderung von 100.000 Euro durch das Land Niedersachsen.

 

Während der feierlichen Übergabe des Förderbescheids am 27. Mai, die aufgrund der aktuellen Lage digital stattfand, hatte Agrarministerin Barbara Otte-Kinast für das Projekt nur lobende Worte: "Ich freue mich, dass wir die engagierten Menschen vor Ort finanziell unterstützen können. Unser Ziel ist es, eine nachhaltige Entwicklung voranzutreiben. Deshalb ist der Ansatz von Immensen, Jung und Alt in dem neuen Zentrum zusammen zu bringen, vorbildlich." Das habe auch die Vertreter des Amtes für regionale Landesentwicklung Leine-Weser überzeugt, welche die Bewilligung entschieden hatten.

 

"Diese Förderung bedeute eine besondere Auszeichnung für die St. Antonius-Gemeinde", erwiderte Pastor Thorsten Leißer bei der Zeremonie. Gerade für eine kleine Kirchengemeinde wie in Immensen sei es wichtig, sich konsequent den Menschen zuzuwenden und mit ihren Angeboten auf den Bedarf vor Ort zu reagieren. "Wir haben das Gemeindezentrum so konzipiert, dass es für Menschen, Vereine und Gruppen des Dorfes offensteht. Also fast wie ein kirchliches Dorfgemeinschaftshaus", so Leißer weiter.

 

Das neue Gemeindezentrum entsteht nach Worten von Hendrik Alberts, dem Vorsitzenden des Kirchenvorstands, direkt hinter dem Immenser Dorfladen und soll an zentraler Stelle ein Ort der Begegnung für alle Generationen werden. Finanziert wird das nachhaltige Gebäude vor allem durch den Verkaufserlös des alten Pfarrhauses, Zuschüsse von Kirchenkreis und Landeskirche sowie durch EU-Mittel nach der Richtlinie für "Zuwendung zur integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE).

 

Michael Clement, Vorsitzender des Vereins "Gemeinsam für Immensen", betonte bei der Übergabe, wie wichtig der Neubau auch für das gemeinsame Projekt der "Neuen Dorfmitte" ist, welche zwischen Dorfladen und Gemeindezentrum aktuell entwickelt wird. Der Platz soll zukünftig auch als Veranstaltungsort für Konzerte, Lesungen und Feste dienen.

 

Terminhinweis: Interessierte, die sich an der Gestaltung der "Neuen Dorfmitte" beteiligen möchten, treffen sich am 14. Juli um 18:30 Uhr hinter dem Dorfladen zu einem ersten Ortstermin.