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Region Hannover
Freitag, 11.06.2021 - 11:04 Uhr

Karasch fordert Bauprogramm für Förderschulen

REGION

"Unsere Förderschulen sind wichtiger Baustein in der Bildungslandschaft in der Region Hannover. Ihre Entwicklung darf nicht Einzelfallentscheidungen vorbehalten sein. Was wir jetzt brauchen, ist ein Schulbauprogramm, das Perspektiven für alle Förderschulen schafft", sagt Christine Karasch, Kandidatin für das Amt der Regionspräsidentin.

 

"Die jahrelange Diskussion um die Gutzmannschule und der Beschluss zur Anne-Frank-Schule in der letzten Regionsversammlung haben gezeigt, was für andere Schulformen Normalität ist, fehlt für die Förderschullandschaft: Es gibt keine grundsätzliche Standortplanung bei der Region Hannover", so Karasch.

 

"Gerade das muss aber Standard sein. Das Angebot an den 16 Förderschulen in der Region leistet einen wichtigen Beitrag zur zielgerichteten Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, die erhöhte Aufmerksamkeit benötigen und besonders gefördert werden sollten", so Karasch weiter.

 

"Eltern, Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer brauchen Klarheit über die Standorte und deren bauliche Entwicklung. Jahrelanger Investitionsstau muss kontinuierlich abgebaut werden und das Raumprogramm zeitgemäß angepasst werden", erklärt die CDU-Politikerin.

 

"Es ist wichtig, dass auch Förderschulen ein Ganztagsangebot machen können, da nur durch eine vor- und nachgelagerte Betreuung der Kinder verlässliche und verbindliche Tagesstrukturen entwickelt und etabliert werden können", setzt Karasch fort.

 

Für Karasch ist Teilhabe und Integration das Ziel. "Förderunterricht ist wichtig für die spätere Entwicklung der Schülerinnen und Schüler. Er muss unter den bestmöglichen Bedingungen stattfinden. Außerdem entspricht diese Forderung auch dem Willen vieler Eltern, die möchten, dass ihre Kinder in einem geschützten Umfeld lernen und gefördert werden. Darum benötigt diese Schulform auch mehr Lehrerinnen und Lehrer, hier ist das Land Niedersachsen in der Pflicht.