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Montag, 07.06.2021 - 11:19 Uhr

David Alaba – Der Wechsel zu Real Madrid ist fixiert

REGION

Jetzt ist der Transfer fix. Vor einigen Tagen bestätigte Real Madrid den Wechsel von David Alaba von Bayern München nach Spanien und beendeten damit die monatelangen Spekulationen um die Zukunft des Österreichers. In der spanischen Hauptstadt bekommt er mit Carlo Ancelotti einen neuen Trainer, den Alaba schon aus gemeinsamer Zeit bei den Münchnern kennt. In Madrid konnte Ancelotti 2014 den zehnten Champions League Titel der Vereinsgeschichte holen und kommt ablösefrei vom FC Everton.

 

Bei Bayern München hinterlässt Alaba eine große Lücke, nicht nur im spielerischen Bereich, sondern auch im menschlichen. Innerhalb des Teams war er als Eigenbauspieler hoch angesehen und ist gleichauf mit Thomas Müller bei den Rekordmeistern der Bundesliga. Beide haben dieses Jahr den zehnten Meisterteller mit den Münchnern gewonnen. Hoch angesehen wurde auch seine Versatilität. Alaba, der sich selbst als zentraler Mittelfeldspieler sieht, schaffte als Linksverteidiger den Durchbruch in die erste Mannschaft und bildete über Jahre eine Traumachse auf der linken Seite mit Franck Ribery. Mit Hansi Flick bekam er eine neue Rolle als Abwehrchef in der Innenverteidigung. Hier haben die Münchner mit Dayo Upamecano bereits einen Ersatz für Alaba verpflichtet. Der Franzose kommt um 42,5 Millionen Euro und soll dafür sorgen, dass die Bayern auch dieses Jahr wieder den Titel gewinnen. Sportwettenanbieter wie Opens external link in new windowMr Green sehen sie mit einer Quote von 1,20 auch als Favorit darauf. Aber auch die Konkurrenz schläft nicht. Borussia Dortmund rechnet sich mit dem neuen Trainer Marco Rose Chancen aus und RB Leipzig will sich als ein Spitzenteam etablieren und endlich den ersten großen Titel der Vereinsgeschichte holen. Deswegen wird das Unterfangen „10. Meistertitel in Folge“ für Julian Nagelsmann keine Leichtigkeit.

 

Für Alaba geht es bei den Königlichen nicht um den 10. Meistertitel in Folge, sondern um das Entthronen von den derzeitigen Siegern Atletico Madrid. Sein Beweggrund für den Wechsel betrifft vor allem die neue Herausforderung, die ihn in Madrid erwartet. In einem Interview mit Opens external link in new windowSport1 erläutert er die Chance sich bei Real noch einmal als Spieler weiterzuentwickeln und seinen Traum für Real Madrid auf dem Rasen zu stehen. Wie seine Trikotnummer ist auch seine Position noch nicht fixiert. Seinen Traum im Mittelfeld spielen zu dürfen, wird er in Spanien eher nicht erfüllen können. Auf Opens external link in new windowTransfermarkt.de sieht man, dass auf dieser Position bereits Starspieler wie Casemiro, Frederico Valverde, Toni Kroos und Luka Modric spielen. Auch auf seiner früheren Linksverteidigerposition ist Ferland Mendy gesetzt, mit Marcelo als sein Ersatz. Höchstwahrscheinlich wird Alaba wie in den letzten Jahren als Innenverteidiger eingesetzt. Dort wird anscheinend der Vertrag mit Sergio Ramos nicht verlängert und auch Raphael Varane spekuliert mit einem Wechsel zu Manchester United. Deswegen bleibt Real auf der Position nur mehr Eder Militao und Nacho Fernandez. Gemeinsam mit Militao soll Alaba diese neue Verteidigung anführen.

 

Nach 13 Jahren bei Bayern München wagt Alaba noch einmal den Sprung in eine neue Umgebung. Dabei hat er mit Real Madrid einen illustren Verein gefunden, der im Weltfußball als eine Topadresse für Spieler gilt. Nicht nur tritt er in die Fußstapfen von Sergio Ramos, sondern er wird für denselben Verein spielen, wo einst Zinedine Zidane, Ronaldo und Cristiano Ronaldo zu Legenden wurden. In Madrid hat er die Chance sich weiterzuentwickeln und sie wieder zu dem Verein zu machen, der er noch vor ein paar Jahren war: ein regelmäßiger Champions League Sieger.