Burgdorf
Mittwoch, 26.05.2021 - 17:44 Uhr

Neubau statt Reparatur: Bahnübergang Alt-Ahrbeck bleibt noch Monate gesperrt

ALT-AHRBECK

Seit Monaten ist der Bahnübergang bei Alt-Ahrbeck durch die Deutsche Bahn für Fußgänger sowie Fahrer von Zweirädern, Autos und landwirtschaftlichen Fahrzeugen komplett gesperrt. "Die Erreichbarkeit von landwirtschaftlichen Flächen sowie Koppeln der Pferdehalter ist verkehrstechnisch abgeschnitten. Ein Spargelhof in Alt-Ahrbeck ist für seine Kundschaft aus der Burgdorfer Südstadt zu Fuß oder mit dem Fahrrad nur über Umwege erreichbar", so der CDU-Regionsabgeordnete Oliver Brandt.

 

Da die Hinweisschilder, die über eine vorübergehende Sperrung des Bahnüberganges informierten, abgebaut wurden, hat der Regionsabgeordnete bei der Region Hannover nachgefragt, wie der Stand der Dinge zu den Arbeiten am Bahnübergang sei. Denn zunächst war nur eine mehrwöchige Sperrung geplant, nun tue sich am Übergang nichts mehr.

 

Die Region Hannover teilt mit, dass im September vergangenen Jahres Reparaturmaßnahmen am Bahnübergang geplant waren. Grund für die Vollsperrung des Bahnüberganges waren Störungen in der Bahnübergangssicherungsanlage, wie die Region Hannover mitteilt und erklärt weiter. "Im Rahmen der ersten Bestandsaufnahme hat sich herausgestellt, dass die Störungen in der Bahnübergangssicherungsanlage so gravierend sind, dass eine Verlängerung der ursprünglich bis zum 6. Oktober 2020 befristeten Anordnung aus vorgenannten Gründen zunächst bis zum 31. Januar 2021 und anschließend bis zum 31. Oktober 2021 notwendig erschien."

 

"Nach Angabe der DB hat sich im Verlauf der Arbeiten gezeigt, dass es sich um einen irreparablen Schaden handelt, der eine Behebung der Störung durch reine Reparaturarbeiten ausschließt. Als Konsequenz hieraus ist die Neugestaltung des Bahnüberganges Alt-Ahrbeck bereits in der Planungsphase. Die Erneuerung soll voraussichtlich noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Nach Fertigstellung erfolgt die Verkehrsfreigabe", teilt die Region Hannover mit.

 

Die Region Hannover betont abschließend, dass der Bahnübergang "zum Schutz der Bevölkerung gesperrt" wurde und erst mit der Neugestaltung wieder freigegeben werden könne.