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Mittwoch, 26.05.2021 - 17:30 Uhr

Drei smarte Helfer der Tennis-Profis

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Auch vor Opens external link in new windowdem Sport macht die Digitalisierung nicht halt. Sei es der Video-Assistent im Fußball oder das Hawk-Eye in verschiedenen Sportarten, der Profisport bekommt schon lange digitale Unterstützung von verschiedenen Systemen. Die meisten dienen dabei aktuell nur der Unterstützung des Schiedsrichters, allerdings gibt es auch immer mehr Systeme, die dem Spieler helfen können, sich zu verbessern. Hier drei interessante, smarte Helfer Opens external link in new windowbeim Tennis:

 

Smart Rackets

Smart Rackets, also smarte Tennisschläger, sind schon lange nicht mehr nur etwas für Profis. Die modernen Schläger sind bereits frei erhältlich, die Firma Babolat bietet sie in Kombination mit einer App an. Aber was können diese Smart Rackets überhaupt und wieso werden sie von Tennisprofis genutzt?

 

Smart Rackets analysieren Opens external link in new windowDaten des Tennisspielers und werten sie aus. Der smarte Schläger ist mit Sensoren bestückt, die während des Spielens alle möglichen Daten sammeln. Dadurch erhält man viele interessanten Informationen über die eigenen Schläge, ob Rückhand oder Vorhand, Aufschläge oder Schmetterbälle, alles wird analysiert. Anhand der Daten kann man dann ganz klar erkennen, wo noch Verbesserungsbedarf besteht und wo man schon relativ gut ist. Wenn man mit einem/einer Bekannten spielt, der auch einen Smart Racket nutzt, kann man die Daten miteinander vergleichen. Man kann sich aber natürlich auch über verschiedene Community-Funktionen mit Spielern auf der ganzen Welt vergleichen.

 

Ein einfaches Beispiel wäre z. B. die Geschwindigkeit des Aufschlags, diese kann mit einem Smart Racket erfasst und eingeordnet werden. Wer hier nur vergleichsweise niedrige Geschwindigkeiten erreicht, muss an seinen Aufschlägen arbeiten. Die Geschwindigkeit kann natürlich auch für Vorhand, Rückhand usw. gemessen werden.

 

Smart Watches und Armbänder

Mit Smart Watches oder smarten Armbändern können Tennisspieler und Athleten generell wichtige Vitalfunktionen ihres Körpers kontrollieren. Das können z. B. Puls, Sauerstoffsättigung im Blut, Intensität des Trainings oder Kalorienverbrauch sein. Viele Smart Watches fokussieren sich dabei auf Herzfunktionen, die besonders wichtig für die Gesundheit eines Menschen sind. Mit integriertem GPS können außerdem Distanz und Höhe gemessen werden, das ist besonders für Radfahrer und Jogger interessant.

 

Smarte Armbänder haben im Prinzip genau die gleichen Funktionen, können die Daten aber nicht gleich anzeigen, sondern übermitteln sie z. B. an das Smartphone oder einen Computer. Im Profisport wird durch solche Messungen eine bessere Vorbeugung vor Verletzungen ermöglicht, wie Opens external link in new windowBetway Online Wetten in einem Blogartikel berichtet. Die erfassten Daten werden an Trainer und Ärzte des Spielers übermittelt und von diesen ausgewertet. Dadurch kann die Performance verbessert und der Spieler gesundheitlich geschützt werden.

 

Smarte Sportschuhe

Von Laufschuhen kennt man es bereits, inzwischen gibt es aber auch smarte Opens external link in new windowSchuhe für Tennisspieler. Während smarte Laufschuhe hauptsächlich Entfernungen messen und Schritte zählen können, zeichnen Tennisschuhe die Bewegungen des Spielers genau auf. Wenn der Tennisspieler also tendenziell eher mit links nach vorne tritt, dann könnte man das durch die erfassten Daten des Schuhs erkennen. In Kombination mit den Daten des Armbands und des Smart Rackets kann man dann ermitteln, ob der Spieler bei kurzen Bällen erfolgreicher ist, wenn er mit dem linken Bein einen Schritt nach vorne macht, oder ob er erfolgreicher ist, wenn er mit dem rechten Bein einen Schritt nach vorne macht.

 

Eine so umfassende Analyse ist jedoch wohl eher für Profis interessant. Für Hobbysportler können aber einfache Daten wie Kalorienverbrauch, Schlagkraft usw. ebenfalls interessant sein und beim Verbessern des eigenen Spiels helfen.