Uetze
Freitag, 07.05.2021 - 21:48 Uhr

Steffen Krach, Thordies Hanisch, Werner Backeberg und Florian Gahre besuchen das Freibad Hänigsen

"Öffentliche Daseinsvorsorge stärken - Kostenlosen Schwimmunterricht umsetzen"

HäNIGSEN

"Zusammen-1-sein": Unter diesem Motto steht die Tour von Steffen Krach, SPD-Kandidat für das Amt des Regionspräsidenten, durch die Region Hannover. Am heutigen Freitag, 7. Mai 2021, hat Krach im Rahmen seiner Tour gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Thordies Hanisch, Uetzes Bürgermeister Werner Backeberg und Florian Gahre, SPD-Bürgermeisterkandidat für die Gemeinde Uetze, das Freibad Hänigsen besucht. Für alle stand dabei die Situation von Schwimm- und Freibädern während der Corona-Pandemie als existenzielle Infrastruktur für den Schwimmunterricht im Vordergrund.

 

Zum Hintergrund: Deutschlandweit gelten schätzungsweise 60 Prozent aller Kinder unter 10 Jahren als unsichere Schwimmer. Verbände wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) warnen vor einer drastischen Verschlechterung dieser Situation durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Durch Kontaktbeschränkungen ist der Schwimmunterricht für Kinder und junge Menschen nahezu unmöglich.

 

Steffen Krach, SPD-Regionspräsidentenkandidat, weiß zu berichten: "Wir erleben hier ein unvorteilhaftes Zusammenspiel zweier Trends. Die Freibäder unserer Region stehen durch die Pandemie großen Herausforderungen an Auflagen und Öffnungsbeschränkungen gegenüber. Wir brauchen sie aber unbedingt, denn sie sind nicht nur Orte des sozialen Miteinanders, sondern auch Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Schwimmunterricht für unsere Kinder braucht Einrichtungen wie die Freibäder in der Gemeinde Uetze vor Ort. Ich möchte Familien unterstützen, indem wir den Unterricht für Kinder zwischen 5 und 7 kostenfrei ermöglichen. Für die Umsetzung brauchen die Bäder unsere Unterstützung. Dafür mache ich Politik."

 

Florian Gahre, SPD-Bürgermeisterkandidat für Uetze, ergänzt: "Die genossenschaftlich organisierten Freibäder in Hänigsen und in Uetze sind feste und nicht mehr wegzudenkende Einrichtungen in der Gemeinde. Hier in Hänigsen liegt quasi die Keimzelle der Idee, ehemals kommunale Schwimmbäder durch genossenschaftliches und ehrenamtliches Engagement nicht nur zu erhalten, sondern auch zukunftsorientiert zum Wohle der und in der Gemeinschaft weiterzuentwickeln. Nicht zuletzt deshalb wurde das Freibad in Hänigsen von der Deutschen Bädervereinigung mit dem "Schwimmbad-Oscar" für das "Bad mit dem höchsten gesellschaftlichen Nutzen" ausgezeichnet - die breite Verankerung in der Gesellschaft werde auch in den beeindruckenden Mitgliederzahlen der Genossenschaft deutlich. Seit ihrer Gründung haben sich ihr mehr als 1.700  Bürgerinnen und Bürger angeschlossen. An diesem herausragenden Beispiel wird deutlich, wie mit Leidenschaft, Ehrgeiz und der nötigen Portion Mut durch ehrenamtliches Engagement ein ganzer Ort geprägt und (nicht nur wegen des 10-Meter-Sprungturms) über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt werden kann. Für mich ist klar, dass das Ehrenamt ein fundamentaler Bestandteil des gemeindlichen Zusammenlebens ist - deshalb nehme ich es im Rahmen meines Wahlprogramms auch besonders in den Fokus. Die Freibad-Genossenschaften können sich meiner Unterstützung sicher sein."

 

Der Vorsitzende der Freibadgenossenschaft Hänigsen Rainer Lindenberg freut sich auf den hoffentlich bald kommenden Saisonstart: "In den Becken ist Wasser, das Wetter wird besser und unser Hygienekonzept steht. Im Testbetrieb prüfen wir noch die Abläufe, aber sobald die Regelungen eine Öffnung zulassen, sind wir sofort dabei und begrüßen alle Schwimmgäste mit Freude. Wir hoffen sehr, dass wir im Laufe des Jahres dann auch Schwimmunterricht anbieten können. Das ist uns in der letzten Saison leider nicht möglich gewesen."

 

"Auf meiner Tour durch die Region sticht immer wieder der besondere Stellenwert ehrenamtlicher Arbeit hervor. Das Freibad Hänigsen steht beispielhaft für die Kraft und das Potential, das dieses Engagement entwickeln kann", resümiert Steffen Krach.

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