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Sonnabend, 17.04.2021 - 13:09 Uhr

Hornbach spendet Materialen für ein Hochbeet an die AWO-Kita Hänigsen

Kitaleiterin Katarzyna Rychlicka hatte Baumärkte um Unterstützung gebeten

Zwei Mitarbeiter des Baumarktes brachten die Spende. Das Kita-Team um Leiterin Katarzyna Rychlicka (vorn links) nahm die Blumenerde, die Steine und den Kies entgegen.Aufn.:

HäNIGSEN

Eine große Palette Blumenerde, zwei Paletten Steine und eine Tonne Kies: Das sind die Materialien für ein Hochbeet, die Mitarbeiter der Baumarktkette Hornbach heute der AWO Kita in Hänigsen als Spende übergaben. "Wir freuen uns sehr über diese Spende - so können wir in den nächsten Wochen ein großes Hochbeet auf unserem Außengelände bauen", sagt Kitaleiterin Katarzyna Rychlicka.

 

Eigentlich habe die Kita geplant, das Hochbeet gemeinsam mit den Eltern aus Paletten zu fertigen. "Das wäre günstig gewesen, aber dann begann die Corona-Pandemie", so die Leiterin. Also schrieb sie mehrere Baumärkte in Uetze, Altwarmbüchen und Hannover an und bat sie um Unterstützung. "Von der Hornbach-Filiale in Altwarmbüchen haben wir sofort eine Zusage bekommen", berichtet sie. Die Spende habe einen Wert von rund 500 Euro.

 

Die Errichtung des Hochbeetes werde einige Wochen in Anspruch nehmen, da die geplante Hilfe von den Eltern wegen der Corona-Pandemie ausfallen muss. Ihr sei es wichtig, ein Hochbeet zu bauen, das zwar erhöht ist, aber auch von den Krippenkindern erreicht werden kann. "Wir wollen das gemeinsam mit allen Kindern bepflanzen - den Drei- bis Sechsjährigen der Kita und den ganz kleinen aus der Krippe", sagte Rychlicka.

 

Deshalb fiel die Wahl auf Behälter aus Stein, die etwa 20 Zentimeter hoch sind. Diese werden mit Kies, Sägespänen und Blumenerde gefüllt - dann können die Kinder die kleinen Pflanzen einsetzen, die sie in den vergangenen Wochen in Blumentöpfen in der Kita hochgezogen haben. "Pflanzen, pflegen, gießen - wir machen alles gemeinsam mit den Kindern", betont Rychlicka. Beim Gießen zur Aufzucht der Pflanzen haben sich die Kinder abgewechselt - wer es erledigt hatte, legte zur Markierung einen blauen Stein in den Blumentopf. Nicht alle Pflanzen kamen durch. "Auch Misserfolge gehören dazu - auch das ist lehrreich für die Jungen und Mädchen", so Rychlicka.

 

Misserfolge gab es aber nur wenige und so können die Kinder in den nächsten Wochen mehr als 50 Gemüsepflanzen in die Erde bringen: unter anderem Tomaten, Karotten, Erbsen und Kartoffeln. Die Erzieherinnen und Erzieher gehen mit den Kindern die einzelnen Pflanzen durch, erklären ihnen, wie lange sie bis zur Ernte brauchen und wie man sie verarbeiten kann. "Wir hatten in den vergangenen Jahren bereits Erd- und Johannisbeeren gepflanzt und geerntet. Die Kinder schauen jeden Tag neugierig nach den Pflanzen, ob sie schon gewachsen sind", berichtet Rychlicka. Nach der Ernte sollen das Obst und Gemüse in der Küche der Kita verarbeitet werden.

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