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Freitag, 02.04.2021 - 12:01 Uhr

TC TSV Burgdorf: Auf ein besonderes Tennisjahr folgt eine besondere Jahreshauptversammlung

Aufn.: Sabine Pötsch

BURGDORF

Bei der Jahreshauptversammlung des Tennisclub TSV Burgdorf am 18. März 2021 war vieles nicht so, wie in den vergangenen Jahren. Wo sich normalerweise in einem großen Saal gegrüßt und zugeprostet wurde, waren nun alle Teilnehmer der JHV zu Hause vor dem Computer oder Handy und verfolgten die Jahreshauptversammlung inklusive Neuwahlen per Zoom Konferenz beim Tennisclub der TSV Burgdorf. Aber dieses konnte auch positiv gesehen werden: Das Bier stand auch kalt und man brauchte sich keine Gedanken über den Heimweg zu machen.

 

Die Vorgehensweise der Zoom-Jahreshauptversammlung ist in der aktuellen Situation logisch und zeitgemäß, jedoch hatte es im Vorfeld einige bürokratische Hürden gegeben, damit die Online-Jahreshauptversammlung rechtlich abgesichert werden konnte. Mehr als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder mussten einer Onlinedurchführung schriftlich zustimmen. Sabine Pötsch, Claudia Reese und Carina Siegert stellten sich der Herausforderung und konnten innerhalb von 72 Stunden alle notwendigen Unterschriften zusammenbringen. Am Ende wurden es sogar weit mehr als die benötigte Mindestanzahl. "Der große Zuspruch und Unterstützung der Mitglieder war überwältigend und zeigte mal wieder, dass der Tennisclub des TSV Burgdorf ein zukunftsorientierter, moderner Verein ist, der sich zeitgemäß in die richtige Richtung entwickelt", teilen die Verantwortlichen mit.

 

Die Online-Jahreshauptversammlung wurde nicht nur im Vorfeld von vielen Mitgliedern gelobt, sondern motivierte auch eine Vielzahl an Mitgliedern zur Teilnahme. Am Ende waren deutlich mehr Mitglieder bei dieser Jahreshauptversammlung anwesend, als bei den Präsenzveranstaltungen in der Vergangenheit.

 

Der bisherige 1. Vorsitzende Dagobert Strecker eröffnete die Jahreshauptversammlung und begrüßte die Teilnehmer und den 1. Vorsitzenden Dr. Peter Kehl und die 2. Vorsitzende Antje Peschel der TSV Burgdorf.

 

Anschließend wurden die Ereignisse des zurückliegenden Jahres anhand einer Fotodokumentation präsentiert. Da der Tennissport sehr wenig Einschränkungen in der Corona Pandemie zu verzeichnen hatte, konnte die Saison mit nur einer Woche Verzögerung gestartet werden.

 

Auch das Schnuppertennis wurde dank Hygienekonzept relativ uneingeschränkt durchgeführt, wodurch schließlich das 400. Mitglied begrüßt werden durfte.

 

Die größte Neuigkeit des Jahres war sicherlich die vergangene Abstimmung (in einer Online-Mitgliederbefragung) über die Sanierung von zwei Plätzen in Ganzjahresplätze. Hierfür wurde ein Angebot der Firma Sportas angefragt, mit dem sowohl beim Regionssportbund als auch bei der Stadt Burgdorf Zuschüsse beantragt wurden. Derzeit wird noch auf die finale Zusage des Regionssportbundes gewartet, bis mit diesem großen Projekt gestartet werden kann.

 

Die bisherigen Kassenwarte Inge und Klaus Pracht informierten die Mitglieder in einer umfangreichen Übersicht über die derzeitige Finanzsituation des Vereins, welche sich grundsätzlich sehr positiv darstellt.

 

Das Sportwartteam Carina Siegert und Olaf Brandt berichteten über die leicht abgeänderte Punktspielsaison im vergangenen Sommer. Einige Mannschaften hatten wegen der unklaren Coronasituation die Punktspielmeldung zurückgezogen. Vom TNB wurde kurzfristig zum ersten Mal ein Altersklassen-Pokalturnier mit KO-System ins Leben gerufen. "Die Ü50-Damen haben sich hier grandios geschlagen und einen beeindruckenden 2. Platz belegt", so die Sportwarte.

 

Des Weiteren ist der TC TSV Burgdorf seit dem Frühjahr 2020 unter @tsv_burgdorf_tennis mit einem eigenen Instagram Account online, auf dem informiert wird.

 

Einen Überblick über die Aktivitäten der Jugend im vergangenen Jahr gab die Jugendwartin Sabine Pötsch. "Die Ausrichtung des Schultenniscups im März 2020 an der Astrid-Lindgren-Schule war gerade noch möglich, bevor der Lockdown alles ausgebremst hat", erinnerte sie. Der Punktspielbetrieb der Jugend über den Sommer war allerdings möglich und wurde wie gewohnt von ihr "bestens geplant und organisiert". Ebenso konnten der Regionslehrgang sowie das Sommerferiencamp unter den geltenden Hygienebedingungen ausgerichtet werden.

 

Die ehemaligen Breitensportwarte Marita Herkenhoff und Andreas Schellenberger durften auf Grund der Corona-Maßnahmen nur wenige Veranstaltungen durchführen. Im Juli wurde ein gemeinsamer Spielvormittag zum Kennenlernen für Neumitglieder veranstaltet, im August und September zwei Kuddel-Muddel, alles jeweils unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln und ohne geselligem Zusammensein.

 

Der bisherige technische Wart, Gert Bode, gab, in einem anschaulichen Vortrag, Einblicke über die Sanierungsmaßnahmen im Verein. Die Frühjahrs- sowie Herbstarbeiten konnten mit kleinen Einschränkungen und mit besonderer Organisation durchgeführt werden.

 

Nach vielen Jahren der Vorstandarbeit haben sich einige Vorstandsmitglieder dazu entschlossen, aufzuhören. Andere haben sich zur Wiederwahl bereitgestellt. Der Vorstand besteht nun aus dem 1. Vorsitzenden Hartmut Schnaith und der 2. Vorsitzenden Claudia Reese, den Sportwarten Carina Siegert, Stefanie Schoel und Olaf Brandt, der Jugendwartim Sabine Pötsch, den Kassenwarten Angelika Ebel und Jörg Eckhoff, dem Technischer Wart Sven Saatmann, der Breitensportwartin Britta Puls und der Schriftwartin Christine Eickhoff.

 

Der neue Vorstand hat teilweise schon in der Vergangenheit gemeinsam gearbeitet und freut sich, "in diesem dynamischen Team, den Verein zukunftsorientiert weiterzuführen".

 

Die erste große Änderung für das Jahr 2021 wurde dann auch schon direkt verkündet. Der langjährige Haupttrainer Thomas Lippka wird künftig, neben Jens Kessel, von den beiden Trainern Sven Feltz und Kai Uwe Mack unterstützt, welche beim TC TSV Burgdorf willkommen geheißen werden.

 

Ein konkreter Ausblick auf 2021 konnte von den neuen Vorsitzenden nicht gegeben werden, da "eine Planung auf Grund der bekannten Umstände eher schwierig ist". Der Vorstand werde die Zeit nutzen, um neue Konzepte auszuarbeiten und Prozesse weiterzuentwickeln. Jedoch sei der Vorstand "hoch motiviert, den Bedürfnissen des Vereins und der Mitglieder gerecht zu werden und freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit und konnte mit freudiger Erwartung auf die nächsten Monate und Jahre" die Jahreshauptversammlung schließen.  

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