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Region Hannover
Mittwoch, 07.04.2021 - 17:10 Uhr

Christine Karasch: "Weidetierhalter brauchen eine klare Perspektive"

REGION

"Die aktuelle Diskussion um den Abschuss zweier Jungwölfe zeigt, dass die Regelung über Einzelentnahmen nicht geeignet ist, um die Entwicklung der Wolfspopulation zu steuern. Gerade in Gebieten wie die Region Hannover mit hohem Anteil von Weidetierhaltung wird es aufgrund der wachsenden Wolfspopulation weiter zu schweren Vorfällen kommen", so die CDU-Kandidatin zur Regionspräsidentin, Christine Karasch, in einer Pressemitteilung.

 

Aktuell steige die Wolfspopulation um 30 bis 40 Prozent pro Jahr. "Die Wölfe werden zunehmend eine Gefahr für die Haltungsform außerhalb von Ställen für nahezu alle Tierarten. Das gefährdet die nachhaltige Tierhaltung auf Wiesen und Weiden und es verursacht erhebliche wirtschaftliche Folgeschäden", erklärt die CDU-Kandidatin.

 

Die neue Landesregelung zur Entnahme von Wölfen stoße "jetzt schon an ihre Grenzen. Grund dafür sind langwierige Einzelverfahren mit hohem Dokumentations- und Rechtfertigungsaufwand und eine aufwendige Nachsuche von Einzeltieren. Was fehlt, ist eine Aussage, wie viele Wölfe für Niedersachsen und der Bundesrepublik verträglich sind. Wenn der sogenannte gute Erhaltungsstand feststeht, soll über wolfsfreie Zonen entschieden werden", so Karasch weiter.

 

"Das Wolfsmanagement von Land und Bund muss klare Perspektiven für die betroffenen Weidetierhalter schaffen, und zwar vor Ablauf des nächsten Berichtszeitraums an die EU-Kommission, der erst 2024 fällig wird", sagt Karasch abschließend.

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