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Lehrte
Freitag, 02.04.2021 - 13:46 Uhr

Corona-Kontrollen: "Bürger in Lehrte und Sehnde halten sich an die Beschränkungen"

Aufn.:

LEHRTE/SEHNDE

Im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariates Lehrte wurden am ersten Tag der in der Region Hannover geltenden Ausgangsbeschränkung zwischen 22 und 5 Uhr durch die Polizei in Lehrte und Sehnde insgesamt 19 anlassbezogene Personenkontrollen durchgeführt.

 

Grund waren Überprüfungen der Einhaltung der geltenden Bestimmungen. Laut Allgemeinverfügung ist ein "Verlassen der häuslichen Unterkunft […] nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt", gibt ein Polizeisprecher die Regelung wieder.

 

Angetroffene Personen wurden nach Angaben des Sprechers einer Identitätsfeststellung unterzogen und erhielten Platzverweise mit der Aufforderung, sich umgehend nach Hause zu begeben beziehungsweise nicht weiter im öffentlichen Raum zu verweilen, sofern kein triftiger Grund vorgebracht werden konnte. "Insgesamt konnte festgestellt werden, dass sich die Lehrter und Sehnder Bürger an die Beschränkungen hielten", teilt der Polizeisprecher mit.

 

Lediglich fünf Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen eines Verstoßes gegen die Ausgangsbeschränkung wurden gefertigt.

 

In einem Fall wurde gegen 4 Uhr ein 22-jähriger in Hannover wohnender Bürger im Bereich "Zum Großen Freien" im Lehrter Ortsteil Ahlten angetroffen. Dieser zeigte sich nach Angaben des Polizeisprechers mit der Kontrolle nicht einverstanden und nutzte sein Smartphone, um von den polizeilichen Maßnahmen Bild- und Tonaufnahmen zu fertigen.

 

"Trotz Aufforderung, dies zu unterlassen, filmte er weiter die Beamten bei der Kontrolle seiner Person. Nach Rücksprache mit einem Staatsanwalt wurde die Beschlagnahme des Smartphones angeordnet. Dem Mann wurde die Einleitung einer Strafanzeige wegen Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes bekanntgegeben", teilt er mit.