Region Hannover
Dienstag, 23.03.2021 - 17:04 Uhr

Gesundheitsministerium: "Bürgertestungen als wichtiger Baustein in der Pandemiebekämpfung"

Aufn.:

Gesundheitsministerin Daniela Behrens: "Ich rufe alle Bürgerinnen und Bürger auf: Nehmen Sie die kostenfreien Testangebote in Ihrer Umgebung wahr. Jede frühzeitig erkannte Infektion trägt dazu bei, das Virus einzudämmen."

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"Ein wichtiger Baustein bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie ist das Testen", wie das Gesundheitsministerium mitteilt. "Solange die Impfstoffe noch nicht in ausreichenden Mengen für alle zur Verfügung stehen, erhöhen regelmäßige Tests die Sicherheit im gesellschaftlichen Miteinander. Testungen können uns zu einer schrittweisen Öffnung der pandemiebedingten Einschränkungen führen. Deswegen rufe ich alle Bürgerinnen und Bürger auf: Nehmen Sie die kostenfreien Testangebote, auch wenn Sie keine Symptome haben, in Ihrer Umgebung wahr. Jede frühzeitig erkannte Infektion trägt dazu bei, das Virus einzudämmen", betont Gesundheitsministerin Daniela Behrens.

 

Die Rede ist von den so genannten Antigen-Schnelltests zur Patientennahen Verwendung oder Point of Care (PoC)-Tests zur Anwendung durch geschultes Personal. Auch die im Handel erhältlichen "Laien-Schnelltests" zur Eigenanwendung bieten nach Angaben des Ministeriums "einen zusätzlichen Schutz im privaten Miteinander. Bürgertestungen sind nach der Bundes-Test-Verordnung einmal wöchentlich kostenfrei möglich".

 

Die Landesregierung schafft dank Kooperationen mit der niedergelassenen Ärzteschaft, den Apotheken, den Kommunalen Spitzenverbänden, den Hilfsorganisationen und den niedersächsischen Unternehmen, ein breites und wohnortnahes Angebot. "So wollen wir allen ermöglichen, leicht ein kostenfreies Testangebot in Anspruch zu nehmen", so Daniela Behrens.

 

Auf der Corona-Internetseite bietet das Land unter Opens external link in new windowwww.niedersachsen.de/Coronavirus/Testung eine umfassende Übersicht zum Thema. Hier finden Interessierte neben vielen Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Testen, Informationen und Verlinkungen wo Bürgertestungen möglich sind.

 

Wo man einen kostenlosen Corona-Schnelltest machen lassen kann, ist unter anderem unter Opens external link in new windowwww.arztauskunft-niedersachsen.de/ases-kvn/index.jsf einsehbar. Dort kann unter Besonderheiten "Corona-Schnelltest" und die die Postleitzahl angegeben werden. Daraufhin erhält man eine eine Übersicht der Ärzte, die sich bereit erklärt haben, Corona-Schnelltests durchzuführen. Es soll aber unbedingt vorher bei dem Arzt angerufen werden, um alles weitere zu klären.

 

Die kassenärztliche Vereinigung ist bereits mit über 1.600 Praxen mit Testmöglichkeiten dabei. Hinzu kommen rund 500 Apotheken, die sich bisher beteiligen. Die notwendige Netzwerkstruktur für flächendeckende Teststellen wird auch mit Hilfe der Kommunen und privater Unternehmen derzeit zügig ausgebaut. In vielen Landkreisen und Städten gibt es schon das Angebot kommunaler Teststellen. Auch karitative Einrichtungen und Wohlfahrtsverbände werden Testmöglichkeiten anbieten. "Die Anzahl der Testmöglichkeiten wächst stetig weiter. Mit der Kassenzahnärztlichen Vereinigung verhandeln wir ebenfalls über eine Rahmenvereinbarung. Auch hier werden Hunderte von Zahnarztpraxen dazukommen. Damit ist ein breites grundlegendes Netz in Niedersachsen gespannt", so die Gesundheitsministerin.

 

"Wichtig ist, Schnelltests sind gegenüber PCR-Tests grundsätzlich mit einer gewissen Unsicherheit behaftet. Deswegen muss nach jedem positiven Testergebnis eine PCR-Testung erfolgen", betont das Gesundheitsministerium. Antigentests, die nicht zur Laienanwendung zugelassen sind, müssen von geschultem Personal vorgenommen werden, so dass die Qualität der Abstrichentnahme gewährleistet ist. Bei den meisten diesen Tests ist, ebenso wie beim PCR-Test, ein tiefer Nasen- oder Rachenabstrich erforderlich.

 

"Wir alle müssen dabei aber vor Augen haben, dass Testungen immer eine Momentaufnahme darstellen. Sie bieten keinen Freifahrtschein, mit dem alle Regeln über Bord geworfen werden können. Deswegen bitte ich alle Niedersächsinnen und Niedersachsen, seien Sie weiter wachsam und vorsichtig. Nur wenn wir uns alle an die Regeln halten, bleiben wir gesund", unterstreicht Ministerin Daniela Behrens.

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