Uetze
Sonntag, 28.02.2021 - 19:53 Uhr

CDU-Regionspräsidentenkandidatin besucht Reiterhof Depenau in Dedenhausen

Vororttermin zur Problematik der Wolfsrisse in der Gemeinde Uetze

Bernward Schlossarek, Christine Karasch, Oliver Brandt und Dirk Rentz (von links) diskutieren auf dem Reiterhof Depenau zum Thema Wölfe.Aufn.:

DEDENHAUSEN

Oliver Brandt hatte als zuständiger CDU-Regionsabgeordneter die CDU-Kandidatin für das Amt der Regionspräsidentin, Christine Karasch aus Gehrden, auf den Reiterhof von Gabi Depenau eingeladen, um ihr die Problematik der Wolfsrisse in und um Uetze zu verdeutlichen und sie für das Thema zu sensibilisieren.

 

Christine Karasch, die derzeit Regionsdezernentin für Umwelt, Planung und Bauen ist, traf in Dedenhausen auf interessierte Weidetierhalter, Landwirte, Jäger, Hobby-Pferdehalter und die CDU-Ortsverbandsvorsitzende aus Dedenhausen, Marion Gellermann, den CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden der Gemeinde Uetze, Dirk Rentz, sowie den Vorsitzenden der Jungen Union der Gemeinde Uetze, Janik Ricke.

 

Aus Corona-Schutzgründen fand das Gespräch draußen sowie mit Abstand und Maske statt. "Bei dem lebhaften Gespräch wurde diskutiert, wie zukünftig mit dem Wolf gelebt werden kann, ohne ihn wieder aus unseren Bereichen ganz zu verbannen. Karasch eine sehr zugewandte, freundliche, bodenständige Frau, die ihr Interesse und ihre Kompetenz glaubwürdig vermittelte, wies darauf hin, dass wir realistischerweise von vier Jahren ausgehen müssen, bis eine bundesweite Regelung zum Thema Wolf greift", berichten die Christdemkraten.

 

Abschließend hatten die Anwesenden die Möglichkeit, den neuen Wolfsschutzzaun vom Reiterhof Depenau anzuschauen. Gabi Depenau habe mehr als 30.000 Euro in die Hand genommen, um eine Weide einzufrieden. Als professionelle Weidetierhalter konnte sie vom Staat für einen Wolfsschutzzaun bis zu 30.000 Euro Euro beantragen. "Private Weidetierhalter haben diese Möglichkeit nicht. Weiter ist zu bedenken, dass diese Zäune auch Nachteile haben. Sie sind zwar dicht, aber sie zerschneiden die Landschaft und verhindern damit auch alle Wildwechsel", so die Christdemokraten.

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