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Sehnde
Freitag, 26.02.2021 - 10:45 Uhr

CDU/FDP-Gruppe will die Einführung von intelligenter Straßenbeleuchtung in Sehnde

SEHNDE

Die CDU/FDP-Gruppe im Rat der Stadt Sehnde will umweltfreundliche und innovative Lösungen bei der Stadtentwicklung vorantreiben. Daher fordert die Fraktion die Prüfung, inwiefern das Konzept des "mitlaufenden Lichtes" bei der Straßenbeleuchtung für neu entstehende Wohngebiete in Sehnde eine Option ist. Einen entsprechenden Antrag haben die Kommunalpolitiker jetzt im Rat eingebracht.

 

Das Konzept des "mitlaufenden Lichtes" beschreibt die Koppelung von LED-Straßenleuchten mit Bewegungssensoren. Sie erfassen Bewegungen und dimmen zu verkehrsarmen Zeiten automatisch das Licht. Bei Annäherung von Fahrzeugen oder Personen erhellen sie wieder die Umgebung.

 

Im praktischen Betrieb würden sich sich solche Systeme zum Beispiel bereits in Atteln (Kreis Paderborn) und Ludwigsburg (bei Stuttgart) befinden. "Hintergrund dieser Forderung ist, dass ein solches Konzept der Straßenbeleuchtung viele Vorteile hat. Wir wollen, dass geprüft wird, ob eine solche Straßenbeleuchtung für neu entstehende Wohngebiete in Sehnde sinnvoll umsetzbar ist", erklärt der CDU/FDP-Gruppensprecher Klaus Hoffmann.

 

In Bezug auf die Umwelt können, laut Initiatorin und CDU-Mitglied Manuela König, drei Aspekte genannt werden: Energieeinsparung, Reduktion von Treibhausgasemissionen und Reduzierung der Lichtverschmutzung bei Nacht. "Ein intelligentes Lichtsystem leistet daher einen wichtigen Beitrag für den Umweltschutz".

 

Die CDU/FDP-Gruppe verweist darauf, dass neben den unbestreitbaren Vorteilen für die Umwelt auch die Wirtschaftlichkeit betrachtet werden müsse. Bei der aktuellen Haushaltssituation der Stadt Sehnde müssten daher die Kosten für Installation, Betrieb, Wartung, Kostersparnis durch Energieeinsparungen als auch die Amortisation dieser Kosten geprüft werden.

 

"Wenn keine wirtschaftlichen, rechtlichen oder sicherheitstechnischen Bedenken bestehen, könnte ein erster Abschnitt für die Installation das Neubaugebiet Rethmar-West sein", ergänzt Klaus Hoffmann.