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Mittwoch, 24.02.2021 - 12:44 Uhr

CDU Engensen freut sich auf Neubauten

Birgit Selker, Ralf Selker, Lars-Ulf-Bienengräber, Joachim Schrader, Marc Sinner auf den fünf Baugrundstücken in Engensen.Aufn.:

ENGENSEN

"Endlich kann es losgehen", freut sich der Vorstand der CDU Engensen in jüngster Zoom-Konferenz auf die neuen Baugrundstücke "Südlicher Grashofsweg". Bei einem spontanen Besuch durch den Engenser CDU-Vorsitzenden Joachim Schrader, seinen Stellvertreter Ralf Selker, dessen Ehefrau Birgit Selker und den stellvertretenden Stadtverbandsvorsitzenden Marc Sinner sahen sich einige Vorstandsmitglieder die abgesteckten Bauplätze an. Ralf und Birgit Selker haben drei Kinder, "da kennt man die Sehnsucht der Jugend, für die eigene Familie ein eigenes Heim auf dem eigenen Grundstück zu errichten. Vor allem nahe des Arbeitsplatzes", so die dreifachen Eltern.

 

Die CDU-Mitglieder wurden auf den Grundstücken dann von einem der Gewinner eines Bauplatzes besucht: Lars-Ulf Bienengräber ist mit seiner Frau ein Paar, das Glück im Losverfahren hatte: "Wir wohnen derzeit in Engensen zur Miete und können hier nun auch Eigentum schaffen." Die CDU zeigte sich erfreut, dass es trotz der vielen hundert Bewerber doch auch Engenser geschafft hätten. Dazu Joachim Schrader: "Wir als CDU haben uns seit 2016 dafür eingesetzt, die Baugrundstücke vorrangig an Engenser zu vermarkten. Leider gab es politischen Widerstand, so dass jetzt (nach fünf Jahren) nur mit Glück auch wirklich Engenser zum Zuge kommen können. Wie bekannt ist, hatte der Stadtbürgermeister in 2020 die Vergabe nach den bisherigen Kriterien für rechtlich fragwürdig angesehen und ein Losverfahren für die Zuteilung beschließen lassen."

 

Der stellvertretende Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Burgwedel, Marc Sinner, freut sich auf die neuen Nachbarn in Engensen. "Leider sind in den vergangenen Jahren viel zu wenig kommunale Baugebiete in Burgwedel entstanden. Wer täglich von 'bezahlbarem Wohnraum' redet, aber in sieben Jahren kein Baugebiet fertigstellt, wirkt etwas unglaubwürdig und unbeholfen auf seinem Platz", beschreibt Sinner die Meinung vieler Burgwedeler, die für ihre Familien eine Baumöglichkeit suchen.

 

"Und je später Baugrundstücke vergeben werden, desto teurer sind diese erfahrungsgemäß." Vor fünf Jahren hätten die Grundstücke noch 20 bis 30 Prozent günstiger für Familien zur Verfügung gestellt werden können, so wie dies die CDU vorgehabt hatte, erklärt er. Sinner, von Beruf Steuerberater, weiß außerdem um die zeitliche Enge, jetzt noch in den Genuss des staatlichen Baukindergeldes zu kommen: für diese kommunalen Baugrundstücke müsste die Baugenehmigung bis zum 31. März 2021 vorliegen. "Da jedoch die Kaufverträge noch nicht mal vollständig unterschrieben sind, so dürfte das für die Bauwilligen nur reine Theorie bleiben", so Sinner abschließend.