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Lehrte
Sonnabend, 06.02.2021 - 18:35 Uhr

Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr legen Leistungsnachweis im Schnee ab

Auf dem Sportplatz hinter dem Feuerwehrhaus erbrachten die Atemschutzgeräteträger ihren Leistungsnachweis. Nicht nur, dass dieser nicht wie gewohnt in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Burgdorf durchgeführt wurde, sondern auch durch den schneebedeckte Boden war dieser in diesem Jahr ungewöhnlich.Aufn.:

SIEVERSHAUSEN

Am gestrigen Freitag, 5. Februar 2021, und am heutigen Sonnabend, 6. Februar, führte die Freiwillige Feuerwehr Sievershausen unter der Leitung von Atemschutzgerätewart Andre Friedrichs den alternativen Atemschutz-Leistungsnachweis unter Vorgabe der gültigen Dienstanordnung für die Feuerwehren des Stadtgebietes Lehrte durch, um die Einsatzbereitschaft der Atemschutzgeräteträger aufrechtzuerhalten.

 

Die Atemschutzgeräteträger müssen, nach ihrer speziellen Ausbildung, die das Arbeiten mit den umluftunabhängigen Atemschutzgeräten erlauben, neben einer regelmäßigen medizinischen Überprüfung durch einen Arzt auch jährlich einen Leistungsnachweis erbringen, um weiterhin als Atemschutzgeräteträger tätig sein zu dürfen. Im Normalfall wird dieser bei der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Burgdorf erbracht. Derzeit ist dieses aufgrund der Corona-Bestimmungen nicht möglich, so dass die Ortsfeuerwehr diesen auf den nahegelegenen Sportplatz verlegte. Und dort zudem unter winterlichen Bedingungen durchführte.

 

Beim alternativen Leistungsnachweis galt es für die 12 teilnehmenden Atemschutzgeräteträger, die sich aufgrund der Corona-Hygiene- und Abstandsregeln auf zwei Tage zu je vier Einsatzkräfte verteilten und zeitlich versetzt antraten, insgesamt fünf verschiedene Stationen zu absolvieren. Diese waren für die Belastungsübung so kombiniert worden, dass unter 50-Jährige eine Belastung von 80 Kilojoule und 50-Jährige und älter eine Belastung von 60 Kilojoule mit ihrem Luftvorrat von 1600 Litern in ihrer Atemluftflasche zu erbringen hatten.

 

An einer dieser Stationen musste beispielsweise ein Lkw-Reifen mit 47 Kilogramm und einem Meter Durchmesser mit einem Hammer von sechs Kilogramm über eine Strecke von drei Metern bewegt werden. Auch galt es, Hindernisse zu über- und unterwinden.

 

Insgesamt waren die Atemschutzgeräteträger hierbei derselben Belastung ausgesetzt, die die Einsatzkräfte jährlich in der Atemschutzstrecke der FTZ Burgdorf erbringen müssen.

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