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Sonnabend, 23.01.2021 - 12:21 Uhr

Isernhagens SPD fordert kostenlosen Fahrservice zum Impfzentrum

ISERNHAGEN

Philipp Neessen, Bürgermeisterkandidat der SPD Isernhagen, und die SPD-Ratsfraktion fordern den Aufbau eines kostenlosen Fahrservice zum Impfzentrum der Region Hannover durch die Gemeinde Isernhagen für Senioren, sozial benachteiligte und körperlich eingeschränkte Bürger von Isernhagen.

 

Dazu erklärt Neessen: "Wir müssen Menschen mit eingeschränkter Mobilität unterstützen, den Weg zum Impfzentrum sicher zurückzulegen". Deshalb fordert der Bürgermeisterkandidat eine Unterstützung der Gemeinde beim Aufbau eines kommunalen Transportdiensts zum Impfzentrum: "Seniorinnen und Senioren, sozial benachteiligte und körperlich eingeschränkte Menschen haben es oft schwer von A nach B zu kommen. Die Gemeinde steht in der Verantwortung einen kostenlosen Transport zum Impfzentrum für die Bürgerinnen und Bürger von Isernhagen zu gewährleisten, solange keine dezentralen Impfungen in den Hausarztpraxen erfolgen können".

 

Unterstützung erhält Neessen vom Regionspräsidentenkandidaten Steffen Krach: "Es ist ein Akt der Humanität vor allem auch die Menschen zu unterstützen, die Hilfe in der Mobilität brauchen. Deshalb spreche ich mich dafür aus, dass wir in der Region Hannover Seniorinnen und Senioren sowie weitere Menschen, die nicht selbstständig mobil sein können, durch gebührenfreie Fahrten zum Impfzentrum zum Beispiel mit dem Taxi unterstützen."

 

Auch Leyla Hatami, stellvertretende Vorsitzende der SPD Isernhagen: "Soziale Einrichtungen haben bereits angekündigt Impftaxen anzubieten. Dieses Angebot verdient große Anerkennung, jedoch kann ein sicherer Transport aller Seniorinnen und Senioren zum Impfzentrum nicht allein auf die sozialen Träger unserer Stadt abgewälzt werden. Dies übersteigt schlichtweg die Kapazitäten der Ehrenamtlichen", so Hatami. "Ein Zusammenspiel von den Hilfsorganisationen, den ohnehin von der Krise angeschlagenen örtlichen Taxiunternehmen und den momentan stillgelegten Ride-Sharing-Angeboten, ist der richtige Ansatz", so Neessen.

 

Hans-Edgar Ojemann, Fraktionsvorsitzender der SPD-Ratsfraktion macht deutlich, dass seine Fraktion den Vorschlag von Neessen befürwortet und einen entsprechenden Antrag an die Verwaltung auf den Weg gebracht hat. Außerdem habe seine Fraktion beantragt, dass die Gemeinde Bürger bei der Erlangung von Impfterminen unterstützen solle. Eine gemeindeeigen Hotline Hotline wäre wünschenswert, da die Corona-Hotline des Landes oft überlastet sei. Dazu sagt Edgar Ojemann: "Ein laufender Informationsfluss ist essentiell, um die Akzeptanz der Impfungen in der Bevölkerung zu steigern".

 

Der Antrag der SPD-Ratsfraktion steht unter diesem Text zumDownload bereit. 

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