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Wedemark
Mittwoch, 30.12.2020 - 12:45 Uhr

Not macht erfinderisch

Marika Döring (links) und Trainerin Katja Bögelsack beim "Weihnachts-Drive-In".Aufn.:

WEDEMARK

Auch die Eiskunstlaufsparte des ESC Wedemark Scorpions e.V., darf aufgrund der Corona-Verordnung seit Anfang November kein Training mehr durchführen. Die Eiskunstläufer aus der Wedemark hatten auch in dieser Saison wieder viel vor. Doch die heimische Hus de Groot Arena ist geschlossen und alle Wettkämpfe und Shows wurden abgesagt.

 

Aber Trübsal blasen ist nicht das Motto der Sparte. Schnell wurde sich an den 1. Lockdown erinnert wo bereits Cheftrainerin Katja Bögelsack mit kurzen Videos zum Training zu Hause animiert hatte. Damit stand schon mal ein Grundgerüst, womit sich jedes Mitglied fit halten konnte.

 

Aber Training alleine? Es macht natürlich mehr Spaß, wenn man gemeinsam an einem Ziel Arbeitet. Daher nahm die Sparte mit dem Gesamtverein in der Zeit vom 2. bis 22. November 2020 an der Aktion: "Lauf-Challenge für UNICEF und gegen COVID-19" teil. Nach dem Motto "ESC stronger than ever - alle gemeinsam für ein Ziel!" erlief der ESC 500 Kilometer. Für die erfolgreiche Teilnahme und Anerkennung der Leistung, erhielt der Verein eine UNICEF-Dankesurkunde.

 

Anfang Dezember hieß es für die Eiskunstläuferinnen dann einen Tanz für eine weitere Gemeinschaftsaktion zu lernen. Für die sogenannte "Jerusalema-Challenge" erarbeite Katja Bögelsack Tanz-Anleitungen und teilte Gruppen ein, damit auch die Kleinsten Mitglieder ihre Spaß hatten. Aus den vielen fertigen Tänzen wurde dann ein fast 5-minütiges Video geschnitten. Das "Jerusalema" Video des ESC zeigt mit wieviel Freude die Kinder und Jugendlichen auch in diesen Zeiten gemeinsam stark sind.

 

Aber wie jedes Jahr kommt eigentlich das Beste zum Schluss: Nämlich die alljährliche Weihnachtsfeier des ESC Wedemark Scorpions. Mit einer Rede des Vorsitzenden, einer Tombola, leckeren Pommes und Eisdisko. Doch nicht in diesem Jahr. Die Corona-Pandemie macht es unmöglich.

 

Statt dessen organisierte die Eiskunstlaufsparte einen "Weihnachts-Drive-In". Unter Einhaltung der AHA Regeln konnte so jedes Mitglied ein kleines Geschenk des Vorstandes mit nach Hause nehmen. Auch war es für die Trainerin ein kleines Wiedersehen, wo sie den Kindern und Jugendlichen kurz "life" in die Augen schauen und ein paar Worte mit auf dem Weg geben konnte.

 

Trotzdem hoffen die naturgemäß dem Individualsport zugehörigen Eiskunstläufer, auf baldige Trainingsmöglichkeiten auf ihrem angestammten Untergrund.

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