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Mittwoch, 28.10.2020 - 10:11 Uhr

Theater am Berliner Ring: Vorverkauf für die neue Spielzeit läuft auf Hochtouren

Saisonauftakt am 20. November: Mit einem Abo den Wunschplatz sichern

Am 26. Februar 2021 wird "Moby Dick" aufgeführt.Aufn.:

BURGDORF

In der bevorstehenden Spielzeit 2020/21 präsentieren der VVV und die Stadt Burgdorf ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm im Theater am Berliner Ring. Vom 20. November bis zum 10. September 2021 sind sieben neue Gastspiele des Theaters für Niedersachsen und ein Star-Gastspiel der Braunschweiger Komödie am Altstadtmarkt zu sehen.

 

Um die Corona-Vorgaben zu erfüllen, finden die Aufführungen der neuen Spielzeit 2020/2021 mit beschränkter Zuschauerzahl freitags um 18 und 20 Uhr statt. Beim Theaterbesuch sind die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln zu beachten. Beim Aufsuchen und Verlassen der Sitzplätze ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Vorverkaufstelle für Abonnements und Einzelkarten ist Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Straße 2, Telefon 05136/1862. Einzelkarten für alle Vorstellungen sind ab Mitte November erhältlich. An den Aufführungstagen gibt es keine Abendkasse.

 

Theaterfreunde, die sich für die ganze Saison oder für mehrere Aufführungen einen festen Sitzplatz sicher möchten, haben dazu weiterhin die Gelegenheit. Es besteht die Auswahl zwischen fünf Kategorien: "Marathon" (acht Vorstellungen, Gesamtpreise von 78 bis 132 Euro), "Wahl-Abo" (fünf Vorstellungen zur freien Auswahl, Gesamtpreise von 65,50 bis 92,00 Euro), "Wahl-Abo" mit Sondergastspiel "Ein Käfig voller Narren" (5 Vorstellungen, Gesamtpreise von 67,50 bis 94,00 Euro), "Classico" (vier Vorstellungen klassischen Inhalts, Gesamtpreise von 37,00 bis 64 Euro) und "Light Action" (vier Bühnenstücke der leichten Muse, Gesamtpreise von 41,00 bis 68 Euro). Für VVV-Mitglieder und Jugendliche gibt es im Vorverkauf Ermäßigungen.

 

Ein Marlene Dietrich-Abend

Friedrich Schiller schildert in seinem 1782 uraufgeführten Drama "Die Räuber" zum Saisonauftakt am 20. November den erbarmungslosen Konflikt zwischen zwei Brüdern, die sich abgrundtief hassen. Dirk Heidickes Solo-Musical "The Kraut - ein Marlene Dietrich-Abend" ist am 18. Dezember der legendären Filmdiva gewidmet, die 1930 mit dem Film "Der blaue Engel" ihre Filmkarriere in Deutschland startete und dann in Amerika über Jahrzehnte fortsetzte. Ausgestattet mit einer unverwechselbaren Stimme war sie auch eine begehrte Chansonsängerin. Zu hören sind ihre größten Hits (unter anderem "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt", "Sag mir wo die Blumen sind" und "Ich hab´ noch einen Koffer in Berlin") in der Interpretation von Silke Dubilier, die sich auf der Bühne in die unsterbliche Diva verwandelt.

 

Jagd auf den Killerwal

Um die gnadenlose Jagd eines verbitterten Kapitäns auf einen gigantischen Wal, der ihm ein Bein abgebissen hat, geht es am 26. Februar 2021 in dem packenden Schauspiel mit Musik "Moby Dick". Vorlage der Bühnenversion von Franziska Steiof war der 1851 erschienene gleichnamige Roman von Herman Melville. Die Musikeinlagen stammen von Thomas Zaufke, der zu Deutschlands erfolgreichsten Komponisten gehört.

 

Musikalisches Grabgeflüster

Mit "Sarg niemals nie" steht am 12. März 2021 ein "Musical zum Totlachen" auf dem Spielplan, das sich durch pointenreiche Dialogo, abwechslungsreiche Musik und schwarzen Humor auszeichnet. Darin geht es um einen findigen Bestattungsunternehmer, der mit ungewöhnlichen Methoden sein vor dem finanziellen Abgrund stehendes Beerdigungsinstitut retten will. Das Publikum erlebt eine bitterböse Musical-Komödie, die sich selbst nicht allzu ernst nimmt. Christoph Reuter und Cristin Claas schrieben die Musiktitel, unter denen als Highlights zu nennen sind: "Aus dem gleichen Holz", "Spiel mit mir" und "Wir machen aus Asche Asche".

 

Vom Teufel bis zum "Käfig voller Narren"

Jean-Paul Sartres Schauspiel "Der Teufel und der liebe Gott" stellt am 30. April 2021 existenzielle Fragen nach dem Bestand höherer Werte. Das Meisterwerk des französischen Schriftstellers und Philosophen prägen messerscharfe Dialoge, spannende Denkanstöße und absolut aktuelle Fragen über Ethik und soziale Gerechtigkeit. "Wer hat Angst vorm weißen Mann" nennt sich am 28. Mai 2021 ein Schauspiel von Dominique Lorenz über den Zusammenprall zweier gänzlich verschiedener Kulturen, das ein versöhnliches Ende findet, in dem Toleranz und Menschenwürde den Sieg davontragen. Böse, unkorrekt und totaler Kult! So lässt sich Walter Moers´ irrwitzige Persiflage "Adolf - Der Bonker" zusammenfassen, die am 25. Juni 2021 die letzten würdelosen Lebenstage des Diktators Adolf Hitler im Bunker unter Berlin aufgreift. Zum Saisonschluss am 10. September 2021 steht Lilo Wanders im Mittelpunkt des Star-Gastspiels. Zu sehen ist Jean Poirets hinreißende Kult-Komödie "Ein Käfig voller Narren", die sich Bühnen-, Film- und Musicalversion zu einem grandiosen Welterfolg entwickelte. 

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