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Montag, 12.10.2020 - 11:10 Uhr

Immenser Ortsbürgermeister Kothe: "Klassische Weidetierhaltung muss weiterhin möglich sein"

IMMENSEN

Die Junglandwirte Burgdorf und das Landvolk Hannover hatten am vergangenen Donnerstag, 8. Oktober 2020, zu einer gut besuchten Diskussionsrunde mit dem Thema "Wolf und Weidetiere - (un-)lösbarer Zielkonflikt?" auf eine Weide am Ortsrand nach Immensen eingeladen.

 

Im Rahmen der Veranstaltung gab es eine moderierte Vorführung eines wolfsabweisenden Zaunes. Im Anschluss folgten thematische Beiträge aus der Landespolitik, unter anderem von Rainer Fredermann, CDU-Landtagsabgeordneter aus Burgwedel, dem NABU und Landvolk. Hier hatten auch die zahlreichen anwesenden Weidetierhalter die Möglichkeit Fragen zu stellen und ihrem Unmut über die zunehmenden Risse von Schafen, Rindern, Pferden und auch Ponys Luft zu machen.

 

Auch Immensens CDU-Ortsbürgermeister Falk Kothe war vertreten. "Wir stehen hier schon seit den ersten Nutztierrissen 2017 an vorderster Front im Kampf um ein verträgliches Miteinander von Wolf und Weidetieren. Mit der Eskalation der Situation in den vergangenen Monaten muss jedem klar sein, dass es ein 'Weiter so!' nicht geben kann", erklärt Kothe.

 

Neben einer möglichen Obergrenze für Wölfe in Niedersachsen müsse auch die Diskussion über "wolfsfreie Gebiete", in denen Wölfe grundsätzlich nicht toleriert werden, ihren Platz haben. "Es geht hier um nichts weniger als um das Ende der klassischen Weidetierhaltung und unzählige Existenzen", so Kothe weiter. Man werde sich auch weiter für eine verträgliche Lösung einsetzen. Klassische Weidetierhaltung müsse auch weiterhin erschwinglich und ohne hohe Investitionskosten für die Weidetierhalter möglich bleiben.

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