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Burgdorf
Freitag, 02.10.2020 - 08:08 Uhr

Rettungseinsatz in der Burgdorfer Innenstadt kommt leider zu spät

Aufn.:

Zu einem Rettungseinsatz sind die Freiwilligen Feuerwehren Burgdorf und Hülptingsen wie auch der Rettungsdienst am gestrigen Donnerstag, 1. Oktober 2020, in die Burgdorfer Innenstadt gerufen worden. Wie sich herausstellte, leider zu spät: Die Rettungskräfte fanden nur noch eine tote Person vor.

BURGDORF

Kurz nach 17 Uhr ging bei der Regionsleitstelle ein Anruf über eine Person in einer Notlage ein. Umgehend alarmierte die Regionsleitstelle neben Rettungsdienst und Polizei auch die Ortsfeuerwehren aus Burgdorf und Hülptingsen, um dem Rettungsdienst Zutritt zur Wohnung zu verschaffen.

 

Vier Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Burgdorf eilten mit der Drehleiter und dem Rüstwagen zu Einsatzstelle, von der Ortsfeuerwehr Hülptingsen rückten neun Einsatzkräfte mit zwei Fahrzeugen aus. Da Menschenleben in Gefahr schien, ließ Einsatzleiter Frank Riehlein kurzerhand die Wohnungstür gewaltsam öffnen, damit der Rettungsdienst schnellst möglichst helfen kann.

 

Als die Rettungskräfte die Wohnung betraten, fanden diese eine auf dem Boden liegende Person vor. Wie sich herausstellte, kam der Rettungseinsatz leider zu spät, denn die Person war bereits verstorben.

 

Die Feuerwehrkräfte sicherten abschließend die Eingangstür und übergaben die Einsatzstelle der Polizei. Um 18 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehrkräfte beendet.

 

Auch wenn es bei diesem Einsatz kein positives Ende gab, so können die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren immer auch auf gerettete Personen zurückblicken.

 

Alleine im vergangenen Jahr wurden nur von der Ortsfeuerwehr Burgdorf 41 Menschenleben gerettet. In diesem Jahr liegen die Zahlen über die Gesamtzahl der geretteten Personen noch nicht vor, doch bei mehreren Einsätzen konnten die Feuerwehrkräfte bereits schlimmeres verhindern. So beispielsweise auch bei der Alarmierung nach ausgelösten Rauchwarnmeldern.

 

In einem Fall wurde eine Frau gerettet, die beim Kochen eine Hirnblutung erlitt und durch den Einsatz der ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte gerettet werden konnte. Auch ein Mann konnte bei einem anderen Einsatz aus seiner verrauchten Wohnung ins Freie gebracht werden

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