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Uetze
Mittwoch, 23.09.2020 - 11:11 Uhr

Bundesvorsitzender der JU Deutschland besucht Elektro Denecke in Hänigsen

Tilman Kuban (links) bedankt sich am Ende des Gespräches bei Mathias Puchta (vorne rechts) für die ausführlichen Informationen. Im Hintergrund (von links) Burkhard Denecke (Geschäfsinhaber), Heidi Marz, Dirk Rentz, und Andreas Staas (CDU Ortsbürgermeister von Obershagen)Aufn.:

HäNIGSEN

Im Rahmen seiner Tour durch die Region Hannover hat der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschland Tilman Kuban in Hänigsen bei Elektro Denecke Halt gemacht. Begleitet wurde er vom Vorsitzenden des CDU-Gemeindeverbandes Uetze Dirk Rentz und der Vorsitzenden des CDU-Ortsverbandes Hänigsen Altmerdingsen Oberhagen Heidi Marz.

 

Die drei informierten sich in einem ausführlichen Gespräch über den mittelständischen Familienbetrieb, der seit 1973 in Hänigsen ansässig ist. Mathias Puchta, der seit 2012 das Familienunternehmen leitet, berichtete zunächst über die Aufgabenpalette, die der Betrieb abdeckt. "Wir bieten unseren Kunden die umfangreichen Leistungen der gesamten Energie- und Gebäudetechnik von kleinen Aufträgen bei Privatkunden bis hin zu Großaufträgen. So sind wir zurzeit beim Projekt 'alles unter einem Dach' in Dollbergen aktiv und bauen große Photovoltaikanlagen, schließen aber auch bei Privatkunden die Waschmaschine an," erklärt Puchta.

 

Auf die Frage Kuban´s nach dem Mitarbeiterstamm beziehungsweise einem möglichen Fachkräftemangel legte Puchta die Situation in der Firma offen. Zurzeit arbeiten bei der Firma Elektro Denecke 19 Mitarbeiter. Die Firma hat sechs Auszubildende. Eine junge Frau absolviert ein 4,5 jähriges Triales Studium. "Insgesamt ist es aber gar nicht so einfach Auszubildene zu bekommen, denn viele junge Menschen wollen heute zutage lieber ins Büro als handwerklich zu arbeiten," meint Puchta. Aus diesem Grund ginge man auch ungewöhnliche Wege. So habe man einen Auszubildenden mit Migrationshintergrund mit dem man sehr zufrieden sei, der aber nur eine Duldung bis zum Ende seiner Ausbildung habe und somit nach der Ausbildung wieder zurück in sein Land müsse. "Den jungen Mann würden wir sehr gerne behalten", sagt Puchta. Auch bei den Fachkräften sehe es nicht rosig aus. "Die Industrie wirbt gerne gute Fachkräfte mit hohen Löhnen ab, sodass die Personaldecke immer etwas eng ist", erklärte er. Kuban schlug vor, dass man für Deutschland ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz machen sollte, um Fachkräfte aus dem Ausland behalten zu können beziehungsweise sie anwerben zu können und somit dem Fachkräftemangel zu begegnen.

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