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Stadtmarketing Burgdorf
Wedemark
Mittwoch, 16.09.2020 - 13:51 Uhr

Gut aufgestellt mit Strom vom eigenen Dach

MediTECH nutzt seit 2015 selbst erzeugten Strom

Solar-Check-Beratung Firma MediTECH in der Wedemark nutzt Solarstrom vom eigenen Dach.Aufn.: M.Bartels

REGION

Weil er sein Unternehmen noch umweltfreundlicher aufstellen wollte, nutzt Ralph Warnke vom Wedemärker Unternehmen MediTECH Electronic GmbH bereits seit 2015 Solarenergie vom eigenen Dach. Bis heute hat die 30-KiloWatt-Photovoltaikanlage auf dem Firmengebäude rund 165.000 kWh Solarstrom produziert. "Damit ist ein wesentlicher Teil unseres Strombedarfs gedeckt", sagt Warnke. Nach wie vor ist er sehr zufrieden mit seiner damaligen Entscheidung, 120 Solarmodule installieren zu lassen. Die Solar-Check-Beratung der Klimaschutzagentur im Rahmen des Beratungsangebots der Kampagne e.coBizz - Energieeffizienz für Unternehmen sei ihm damals eine wertvolle Hilfe im Entscheidungsprozess gewesen. "Fragen zur Größe und Ausgestaltung der Anlage und dem Finden geeigneter Anbieter sowie viele weitere Details konnten für uns optimal geklärt werden", erinnert sich Warnke, dessen Unternehmen spezielle Produkte zur Hör- und Lernförderung entwickelt und Schulungen anbietet.

 

Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit sind für Warnke Teil der Firmenkultur. Neben der Nutzung von grünem Strom gehören dazu auch die Müllvermeidung und konsequente Mülltrennung. Bei ausgelagerten Fertigungsprozessen werde darauf geachtet, dass auch die Partner eine ähnliche Philosophie verfolgen. Das betrifft laut Warnke auch einen achtsamen Umgang mit Rohstoffen, effiziente Produktionsabläufe und die Wahl geeigneter Verpackungsmaterialien.

 

Derzeit erwägt das Unternehmen, seinen Fuhrpark Schritt für Schritt auf Elektromobilität umzustellen und eine Ladeinfrastruktur aufzubauen. "Das ist ein Thema für uns, denn erste Seminarbesucher fahren mit E-Mobilen vor und fragen nach Lademöglichkeiten", erklärt Warnke.

 

Er begrüßt, dass das Klima- und Energieprojekt "Grüner Faden für Bissendorf" nun für das Gewerbegebiet Bissendorf gestartet ist und hofft, dass sein Beispiel Unternehmen in der Nachbarschaft zur Nachahmung anregt. Auch erste Ideen für ein gemeinsames Vorgehen hat Warnke bereits: "Vielleicht kann es auf Sicht gemeinsame Investitionen in erneuerbare Stromerzeugung geben - oder Sammelverträge und -bestellungen für klimaschonende Fahrzeuge". Er wünsche sich, kreative Lösungsansätze, die zugleich auf längere Sicht wirtschaftlich und klimaschonend sein können - und sollten. Eine aktive Unterstützung und Förderung durch die Gemeinde und Region Hannover sei zur Implementierung solcher Prozesse sicher hilfreich.

 

Unternehmen können sich im Rahmen des Quartierskonzepts "Grüner Faden für Bissendorf" zu einer unverbindlichen und kostenlosen Beratung bei der Klimaschutzagentur anmelden, Telefon 0511/220022-84, oder per Mail an Opens window for sending emaile.cobizz(at)klimaschutzagentur.de.

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