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Lehrte
Freitag, 17.07.2020 - 17:31 Uhr

CDU-Regionsfraktion: "Schluss mit Stillstand. Radschnellweg muss kommen"

LEHRTE/REGION

"Radschnellwege sollen die Attraktivität des Fahrrads als Alltagsverkehrsmittel auch bei mittleren Entfernungen zwischen fünf und 20 Kilometern erhöhen. Sie sind neben weiteren Infrastrukturmaßnahmen, wie dem Ausbau der Park & Ride Anlagen, ein wesentlicher Baustein für die Verkehrswende in der Region Hannover. Nur die derzeitige Herangehensweise zur Realisierung der Fahrradschnellstraße von Hannover nach Lehrte dauert zu lange", stellt der Vorsitzende der CDU-Fraktion Region Hannover und Lehrter Abgeordnete Bernward Schlossarek fest. "Man kann sich allerdings nur wundern, warum der Fortschritt bei dem geplanten Radschnellweg eine Schnecke ist und es nur in Zeitlupe vorangeht. "

 

Grund genug für Bernward Schlossarek, sich nach dem aktuellen Planungsstand des Radschnellweges nach Lehrte bei der Regionsverwaltung zu erkundigen. "Als ich gehört habe, dass auf der hannoverschen Seite die Vorarbeiten für den Radschnellweg Hannover - Lehrte schon begonnen haben, interessierte mich der aktuelle Sachstand aus Sicht der Regionsverwaltung. Ich fragte nach und bekam eine Antwort, die aufzeigt, dass man schon viel weiter sein wollte", so Bernward Schlossarek.

 

Der Radschnellweg Hannover - Lehrte habe für die Regionsverwaltung eine sehr große Bedeutung. "Ich habe den Eindruck, dass man ihn unter allen Umständen bauen will, der politische Wille in den beiden Kommunen besteht."

 

"Die CDU-Fraktion will", so der Lehrter Regionsabgeordnete weiter, "dass die Planungen eines Radschnellweges von Hannover nach Lehrte wiederaufgenommen und zügig vorangebracht werden, denn die Strecke nach Lehrte hat die besten Chancen, am schnellsten in der Region realisiert zu werden. Wir müssen da endlich in die Pötte kommen und den Stillstand überwinden, wenn wir unsere Verkehrsinfrastrutuktur regional neu aufstellen wollen."

 

Wenn man Radschnellwege als echte Alternative etablieren möchte, dann müssten bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt sein, "sonst macht der Bau keinen Sinn". Die wichtigste Voraussetzung bleibe, dass beide Kommunen diesen Radschnellweg wollen, sich auf eine Streckenführung einigen und bereit sind, die bauliche Umsetzung finanziell und personell zu unterstützen.

 

Aus dem Ahltener Raum gebe es nun Überlegungen für eine veränderte Trassenführung. Der Radweg solle nördlich der Bahnstrecke über den Eisenbahnlängsweg verlaufen. "Mich überzeugt diese zweite Variante und ich erwarte von der Regionsverwaltung, dass die zweite Idee der Streckenführung ergebnisoffen geprüft wird. Leider ist das bisher unterblieben." Die CDU-Fraktion fordert, dass auch die zweite Variante im Rahmen einer Machbarkeitsstudie geprüft wird. Alle Optionen müssen untersucht werden, damit das Projekt "Radschnellweg Hannover - Lehrte" weitergehen kann.

 

"Wenn die Untersuchungen grünes Licht geben, dann sollte der Radschnellweg zügig gebaut werden. Er kann damit zum Pilotprojekt für interkommunale Zusammenarbeit werden und einen Beitrag zur Verkehrswende leisten", erklärt Schlossarek abschließend.

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