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Donnerstag, 02.07.2020 - 21:49 Uhr

CDU Arpke fordert Ergänzung zum Nahverkehrsplan der Region

Antrag im Ortsrat Arpke durch die CDU gestellt

Aufn.:

ARPKE

Die Vertreter der CDU aus Arpke, Bärbel Ahlers und Marcel Haak, fordern zum Nahverkehrsplan der Region Hannover für Arpke punktuelle Ergänzungen. Man habe daher einen Antrag an den Ortsrat formuliert und für die am kommenden Mittwoch, 8. Juli 2020, stattfindende Ortsratssitzung eingebracht. "Wir fordern darin die Errichtung einer weiteren Bushaltestelle auf Höhe des Edeka-Marktes am Ortseingang und den Ausbau sämtlicher Bushaltestellen in Arpke zum barrierefreien Einstieg", macht Marcel Haak eine der Forderungen deutlich. Gerade für ältere Menschen oder mobilitätseingeschränkte Menschen aus den Nachbarorten wäre der Weg von der Haltestelle "Schwüblingser Straße" bis zum Edeka-Markt möglicherweise zu lang und in der Folge wäre deren Teilhabe am öffentlichen Leben und die Möglichkeit zur Selbstversorgung eingeschränkt. Mit einer zusätzlichen Bushaltestelle wären Nahversorgung und die Volksbank an der Haltestelle "Schwüblingser Straße" für jeden gut erreichbar.

 

Darüber hinaus stimmen die CDU-Vertreter aus Arpke dem Nahverkehrsplan zu, betonen aber, dass die Maßnahmen schnellstmöglich umgesetzt werden. "Es kann nicht sein, dass der Bahnhof Immensen-Arpke der einzige Bahnhof auf der Strecke zwischen Hannover und Wolfsburg ist, der noch keinen barrierefreien Einstieg hat", sagt Bärbel Ahlers. Dieser Ausbau müsse schnellstmöglich erfolgen. Hier müssen die vorgesehenen Mittel schnellstens freigegeben werden. "Ein Aufschub ist hier nicht akzeptabel", so Bärbel Ahlers.

 

Außerdem steht die CDU zu der Forderung im Nahverkehrsplan die Taktung der Nahverkehrszüge auf eine halbstündige Taktung wie im Nachbarort Hämelerwald zu erhöhen. Damit einher geht aber auch die Verbesserungen der Abstellmöglichkeiten von Fahrrädern und Fahrzeugen am Bahnhof Immensen-Arpke. "Es werden zusätzliche Bike & Ride sowie Park & Ride Möglichkeiten benötigt", so Marcel Haak. Diese Themen sind seit langem bekannt und sind immer wieder von verschiedenen Personen angeregt, angefragt und beantragt worden. Mit dem vorgelegten Antrag wolle man nochmals die Dringlichkeit verdeutlichen. "Uns ist wichtig, dass die Stadt Lehrte in ihrer Stellungnahme zum Nahverkehrsplan der Region Hannover diese Forderungen nicht nur mit aufnimmt, sondern auch deutlich deren zeitnahe Umsetzung betont", so Ahlers und Haak. Zunächst hoffe man aber, dass der Ortsrat Arpke dem Antrag folgt, damit die Ortschaft Arpke ein gemeinsames Zeichen an Stadtverwaltung und Stadtrat sendet. 

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